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Brandschutz in Schulen und Kindergärten: Stadt behebt Mängel / „Thema beschäftigt uns“

Ordnung muss sein

Hessisch Oldendorf. Die Stadt Hessisch Oldendorf hat nach eigenen Angaben den Brandschutz in mehreren Kindergärten und Schulen verbessert. Dies sagte Bauamtsleiter Heiko Wiebusch während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Zuvor hatten Experten überprüft, ob die Brandschutzvorgaben eingehalten werden. Dabei hatten sie Mängel festgestellt (wir berichteten).

veröffentlicht am 09.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:21 Uhr

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Autor:

VON ROBERT MICHALLA
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„Wir haben alles mit der entsprechenden Priorität umgesetzt“, sagte Wiebusch. Das ganze Paket sei abgearbeitet. So habe die Stadt zum Beispiel mehrere Brandschutztüren installieren lassen, in Zersen ließ sie einen Notausgang einbauen, und auch der Brandschutzanlage im Rosenbusch nahm sich das Bauamt an.

„Das Thema Brandschutz beschäftigt uns“, sagte Fachbereichsleiter Wiebusch weiter. „Wir halten einen guten Standard für wichtig.“

Mit Ausgaben von rund 50 000 Euro hatten die Experten allein im laufenden Jahr gerechnet, um den Auflagen des Brandschutzes gerecht zu werden. Im nächsten Jahr werden es wohl noch einmal gut 80 000 Euro sein, die auf die Stadt zukommen.

Mitarbeiter des Landkreises prüfen regelmäßig, ob die Vorgaben eingehalten werden. Zuletzt besuchten die Experten die Kindertagesstätten der Stadt 2009. Die Mängelliste in Hessisch Oldendorf füllte sich auch deswegen, weil sich seit 2009 die Brandschutzvorgaben verschärft haben.

Um für die Prüfung gewappnet zu sein, hatte das Rathaus bereits einen Sachverständigen in einige Kindertagesstätten geschickt. Erstes Ergebnis damals: Die Stadt muss Fluchtwege im Kindergarten Storchennest in Hessisch Oldendorf sowie in Segelhorst, Zersen und Haddessen modernisieren. In der Regel mussten Arbeiter neue Türen einbauen. Weitere Mängel fanden die Experte in Fuhlen. Ein Knackpunkt war auch der geplante Ausbau des Obergeschosses im Kindergarten Segelhorst. Um die Auflagen zu erfüllen sowie für „weitere notwendige bauliche Maßnahmen“ rechnete die Stadt dort mit Ausgaben in Höhe von rund 70 000 Euro.

In Hemeringen, Rumbeck, Großenwieden, Fischbeck und im Kindergarten Zwergenland in Hessisch Oldendorf sowie in den Krippen in Segelhorst, Fischbeck und Hessisch Oldendorf seien keine größeren Arbeiten nötig, hieß es weiter.



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