weather-image
11°
Chor Mixed-Voices überzeugt in der Petri-Kirche

Ohrwurm platziert

HESSISCH OLDENDORF. „Mama Loo“– was für ein Ohrwurm! Auch am Tag nach dem Mixed-Voices-Konzert in der Krückeberger Petri-Kirche geht der Hit aus den 70er Jahren nicht aus dem Kopf. Mit spürbarer Freude am Singen hat der 17-köpfige Chor den Ohrwurm eingepflanzt.

veröffentlicht am 06.11.2017 um 15:45 Uhr
aktualisiert am 06.11.2017 um 16:50 Uhr

Als Les Humphries Singers bewähren sich die Mixed Voices unter Leitung von Jo Göbel ebenso gut wie als Sänger von Gospels, Rock- oder Taizé-Liedern. Foto: ah
Avatar2

Autor

Annette Hensel Reporterin
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

„Als Les Humphries Singers bewähren sich die Frauen und Männer unter Leitung von Jo Göbel ebenso gut wie als Sänger von Gospels, Rock- oder Taizé-Liedern.

„Mixed“ ist bei ihnen Programm: Mal laden sie zur Entspannung ein, lassen bei „Meine Hoffnung und meine Freude“ sanft und eindrucksvoll ihre Vierstimmigkeit entfalten. Dann wieder stimmen sie „Nobody knows the trouble I’ve seen“ in richtig groovigem Arrangement an. Dazu wird mit den Fingern geschnipst und geklatscht – natürlich auch im Publikum, das schon bei „Oh, when the saints“ zum Einzug des Chores mitgeht.

Die Mixed Voices, 2004 aus dem Männergesangverein Rumbeck hervorgegangen, erinnern an verstorbene Musikgrößen wie Michael Jackson („We are the world“), Leonard Cohen („Hallelujah“) oder Elvis („Can’t help falling in love“). Auch die Eurovisionshymne, Volkslieder wie das „Heidenröslein“ oder „Dat du min leevsten büst“ sowie ruhige Stücke aus Skandinavien und Irland gehören zu ihrem vielseitigen Repertoire.

Nach der Pause stimmen Christine Ruhe und Karlheinz Gottschalk den Sinatra-Evergreen „Something stupid“ an und wagen zum Gesang des Chores sogar ein Tänzchen im Altarraum. Dafür gibt’s natürlich Riesenapplaus – ebenso wie für die wundervollen Bassstimmen bei Lorenz Maierhofers „Kyrie eleison“ und für Robert Beal, den George Harrison aus Rumbeck beim Beatles-Medley. Ob als Dirigent, Gitarrist oder Keyboarder: Den Blick auf seine Mixed Voices gerichtet, ist Jo Göbel immer in Aktion und sorgt für den instrumentalen Groove. Mit dem Klassiker „Oh, happy day“ und der stürmisch geforderten Zugabe „Hymn“ von Barclay James Harvest klingt ein wunderbares, absolut gute Laune verbreitendes Konzert aus, das lange nachwirkt.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare