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Bald wieder Aktion für Kitas

Ohne die Basare wäre manches nicht möglich

HESSISCH OLDENDORF. Die Hessisch Oldendorfer Basare für Kindersachen sind sehr beliebt. Die Kindertagesstätten Zwergenland und Storchennest profitieren von den Erlösen der Veranstaltungen im Baxmann-Zentrum, die zweimal pro Jahr stattfinden.

veröffentlicht am 03.09.2018 um 14:55 Uhr
aktualisiert am 03.09.2018 um 19:00 Uhr

So schafft man Platz zum Toben: Vom Basarerlös wurden für die Mehrzweckhalle im Kindergarten Zwergenland drei Klapptische gekauft. Foto: ah
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Annette Hensel Reporterin
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Wer lange nicht im Kindergarten Zwergenland in Hessisch Oldendorf war, wird staunen: Innen wirkt alles heller und weitläufiger! „In den letzten zwei Jahren wurde die Einrichtung komplett renoviert – angefangen beim Bodenbelag bis hin zur Mehrzweckhalle, die neugestaltet wurde, als wir in den Sommerferien geschlossen hatten“, erzählt Leiterin Katja Söhlke. Die Kosten für den Umbau werden mit öffentlichen Geldern finanziert, aber Feinheiten wie die nagelneuen Klapptische, die für viel Bewegungsfreiheit sorgen, sind darin nicht enthalten. Da ist es dann wichtig einen Förderverein zu haben, der für derartige Anschaffungen oder für Projekte wie eine Waldwoche auch Zuschüsse beantragen kann.

Die Haupteinnahmequelle des Fördervereins der Kindergärten Zwergenland und Storchennest sind nicht die sechs Euro Mitgliedsbeitrag pro Jahr, sondern der Frühjahrs- und der Herbstbasar „Rund um das Kind“. Er dürfte diesmal am Samstag, 15. September, von 8 bis 11 Uhr für den gewohnten Ansturm auf das Baxmann-Zentrum sorgen. Nach dem Ausstieg zweier Familien, die über Jahrzehnte die Basar-Organisation übernommen hatten, fungiert Dominique Söhlke seit 2016 als Ansprechpartnerin des zehnköpfigen Basar-Teams. Sie berichtet: „Bei zwei Basaren pro Jahr kommt eine Summe von knapp 5000 Euro zusammen – das ist eine Größenordnung, mit der sich etwas machen, etwas anschaffen lässt.“ Zu der Zeit, als ihr Sohn das „Storchennest“ besuchte, sei das beispielsweise der Verkleideschrank mit Kostümen gewesen. Mithilfe der Basar-Einnahmen konnten auch eine Werkhütte und Fußballtore aufgestellt, ein Bodentrampolin, ein Baumhaus und eine Hochebene installiert und ein Gemüsegarten angelegt werden. „Ohne den Förderverein und ohne den Basar und dessen Einnahmen wäre hier Vieles nicht möglich gewesen“, ergänzt Katja Söhlke.

Längst haben die Vorbereitungen für den Herbstbasar begonnen, werden Kuchenbäcker gesucht und Verkaufshelfer. Am Donnerstagabend vor dem Basar werden Tische und Kleiderständer aufgestellt. Wenn am Freitag von 12 bis 15.30 Uhr Körbe voll mit Kleidung und Spielzeug geliefert werden, sind rund 40 Leute in Aktion. A“m Basartag treffen wir uns um 7 Uhr im Baxmann-Zentrum, beaufsichtigen später Kasse und Kuchenbuffet, legen Kleidung zusammen und in die Stapel zurück“, erklärt Dominique Söhlke. „Um 11 Uhr schließen die Tore, danach sortieren wir alles in die Körbe zurück und rechnen ab. Die Letzte von uns macht gegen 18.30 Uhr das Licht aus.“

Das „tolle Team“ sei dankbar, so viele Helfer zu haben. „Doch keine aus unserem Team hat hier noch ein Kind in der Kita“, betonen die Organisatorinnen. Sie haben beobachtet: „Beim Basar helfen immer Erzieherinnen aus den Einrichtungen mit, Kindergarteneltern hingegen kaum. Daher würden wir uns freuen, wenn wir von dieser Seite aus mehr Unterstützung erfahren würden. Der Erlös kommt schließlich den Kindern zugute.“



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