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Auch mit Friedrichshagener Feuerwehr soll Gespräch geführt werden

Nur eine große Ortswehr im Sonnental?

SONNENTAL. Die Ortschaft auf der Südweserseite von Hessisch Oldendorf besteht aus fünf Dörfern. Vier – Fuhlen, Friedrichsburg, Heßlingen und Rumbeck – wollen ihre Feuerwehren zusammenlegen. Friedrichshagen ist außen vor. Das wundert Stadt- und Ortsratsmitglied Waltraud Ahrens (SPD).

veröffentlicht am 13.05.2019 um 17:55 Uhr
aktualisiert am 13.05.2019 um 20:40 Uhr

Wenn die Feuerwehr in Friedrichshagen sich mit anderen Wehren zusammenschließt, könnte das Gebäude von der Dorfgemeinschaft genutzt werden. Foto: BJ

Autor:

Peter Jahn
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Die Friedrichshagenerin erklärt in der öffentlichen Sitzung des Ortsrates, dass sie mit dem Ortsbrandmeister gesprochen habe und dieser ihr gesagt habe, dass mit ihm über eine Beteiligung an einer gemeinsamen Feuerwehr im Sonnental nicht gesprochen wurde.

Wenn dem so ist, soll das Gespräch so schnell wie möglich nachgeholt werden, erklärt Bürgermeister Harald Krüger. „Wenn die Friedrichshagener sich beteiligen wollen, sind sie selbstverständlich herzlich willkommen“, sagt das Stadtoberhaupt. Ratsherr und Ortsratsmitglied Kai-Uwe Eggers (SPD) möchte, dass „auch der Stadtbrandmeister in das Gespräch eingebunden wird“. Eggers betont, dass sich Hessisch Oldendorf in einer glücklichen Lage befindet, denn es muss keine Zusammenlegung verfügt werden, die Ortsfeuerwehren streben selbst einen Zusammenschluss an. Nach Großen- und Kleinenwieden sind es nun die Wehren in der Ortschaft Sonnental. Bürgermeister Harald Krüger führt aus, dass die Zusammenlegung die Tagesverfügbarkeit der Brandschützer erhöht. „Im Gegensatz zu früher wohnen und arbeiten die Feuerwehrleute heute nicht in ihrem Dorf. Das macht es schwierig, für einen Einsatz eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzubekommen. Was nützt es, wenn in einem Dorf zwei Feuerwehrleute mit einem Auto ausrücken?“, fragt Hessisch Oldendorfs Bürgermeister. Da sei es viel besser, die Feuerwehrleute treffen sich an einem zentralen Ort in der Ortschaft und fahren von dort in Mannschaftsstärke zum Einsatz. Noch einen Vorteil habe das gemeinsame Feuerwehrhaus: „Hier lässt sich auch besser die Jugendarbeit organisieren. Und Jugendarbeit ist wichtig, soll die Feuerwehr auch in einigen Jahren noch funktionsfähig sein. Hier können wir Feuerwehr für die Zukunft organisieren.“

Wo das neue gemeinsame Feuerwehrhaus stehen wird, ist noch nicht klar. Vieles spricht für Heßlingen, den zentralen Ort im Sonnental. Zumal hier in den letzten Jahren investiert wurde, meinen Ortsratsmitglieder. Die derzeitigen Feuerwehrhäuser in den Sonnentaldörfern, die nicht mehr für die Unterbringung der Fahrzeuge und die Ausrüstung benötigt werden, sollen auf jeden Fall für die Dorfgemeinschaften erhalten bleiben. Dafür machen sich Politiker stark. „Es sind meist die einzigen öffentlichen Treffpunkte in den Dörfern“, betont auch Bürgermeister Krüger. So wird der Gemeinschaftsraum in Friedrichshagen als Seniorentreff genutzt. In seiner Sitzung im Sportheim in Fuhlen beschließt der Ortsrat, dass aus den finanziellen Mitteln, die dem kommunalen Gremium zur Verfügung stehen, neue Stühle für den Gemeinschaftsraum gekauft werden. „Das alte Mobiliar stammt aus den 70er Jahren und ist viel zu schwer, um von den Seniorinnen und Senioren bewegt werden zu können“, sind sich Waltraud Ahrens und die Politiker um Ortsbürgermeister Jost Beckmann einig.



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