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Ortsrat spricht sich einstimmig für Einrichtung aus

Nun doch ein Kanu-Anleger für Großenwieden?

GROSSENWIEDEN. Bereits im vergangenen Jahr war ein Kanu- und Bootsanleger in Großenwieden im Gespräch. Nun könnte er bald Realität werden. Der Ortsrat stimmte einem Antrag von SPD/Grünen nun einstimmig zu. Die Pläne für einen Schiffsanleger der „Flotte Weser“ soll dieses Vorhaben nicht gefährden.

veröffentlicht am 19.04.2017 um 10:42 Uhr

Sollen hier bald Kanus und Ruderboote anlegen können? Der Ortsrat sprach sich dafür aus. Foto: dana
Johanna Lindermann

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Johanna Lindermann Volontärin zur Autorenseite
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Die Gruppe aus SPD und Grünen stellte einen entsprechenden Antrag bei der Stadt, um „den Wassertourismus entlang der Weser weiter zu fördern und somit die Region und Großenwieden unter touristischen Aspekten nachhaltig“ zu stärken. In seiner jüngsten Sitzung stimmte der Ortsrat Großenwieden diesem Antrag einstimmig zu.

Als Standort für den Anleger ist der ehemalige Liegeplatz des Personenschiffes „Brisago“ vorgesehen. Diese Entscheidung sei in Absprache mit dem ortsansässigen Kanuverleiher getroffen worden, heißt es im Antrag von SPD und Grünen. „Der Platz befindet sich in unmittelbarer Nähe des Schutzhäuschens und ein gepflasterter Weg führt hier direkt bis zur Wasserkante.“ Die Antragsteller empfehlen als Anleger einen sogenannten Schwimmponton, einen auf dem Wasser schwimmenden Steg, wie es sie in Nordrhein-Westfalen bereits gebe.

„Unser Antrag spricht sich nicht gegen einen Schiffsanleger aus“, betont Andreas Hage, Sprecher der Gruppe SPD/Die Grünen. Im November 2016 hatte der Ortsrat die Einrichtung eines Schiffsanlegers in Großenwieden beschlossen, damit Ausflugsschiffe der „Flotte Weser“ dort anlegen können. „Es wäre schön, wenn man beides realisieren könne.“ Falls sich die Maßnahmen gegenseitig ausschließen würden, solle jedoch der Kanu- und Bootsanleger Priorität haben.

Einen ganz ähnlichen Antrag auf einen Kanu- und Bootsanleger hatte die CDU bereits im Zuge der Gespräche um den Schiffsanleger im November 2016 gestellt. Dieser wurde damals jedoch von der Mehrheitsgruppe aus SPD und Grünen abgelehnt. Auch wenn die CDU die Verzögerung bedauert, da der Anleger schon früher hätte eingerichtet werden können, befürwortet sie auch die Entscheidung, ihn nun doch zu realisieren. „Es ist schön, dass der Anleger jetzt wohl trotzdem kommt“, sagt Karl-Heinz Nitz (CDU).

Im Ausschuss für Bau, Umwelt-, Feuerschutz und Energiemanagement soll nun beraten werden, ob ein Antrag beim Amt für regionale Landesentwicklung eingereicht wird.

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