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Beim Workcamp viel geschafft / Wegen der Konfirmationen Eröffnung des Süntelbades erst am 22. Mai

Noch kleinere Arbeiten – dann kann die Saison beginnen

Haddessen (pj). Bereits seit März sind die Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Haddessen und die Freunde des Süntelbades jedes Wochenende im Einsatz, um die Freizeiteinrichtung am Gemeindeverbindungsweg zwischen Haddessen und Pötzen für die kommende Badesaison herzurichten. Zunächst wurden das Schwimmbecken und das Planschbecken geschrubbt, gespachtelt und neu gestrichen.

veröffentlicht am 02.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:21 Uhr

Das Becken ist bereits gereinigt, die jungen Leute bringen die Grünanlagen in Ordnung. Fotos: privat
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Viele Arbeiten konnten aber noch nicht erledigt werden. So blieb für die Teilnehmer am Workcamp und auch für die Tage vor der Saisoneröffnung noch einiges zu tun. Beim Camp, an dem Jugendliche und Kinder vor allem aus den Sünteldörfern teilnahmen, lag der Schwerpunkt auf Renovierungsarbeiten an Gebäuden und Anlagen. Die 20 fleißigen Helfer waren an den vier Tagen täglich in der Zeit von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr im Süntelbad im Arbeitseinsatz. Bei warmem Frühlingswetter kamen sie gut voran: Im Bereich der Schutz- und Wanderhütte musste zunächst ein Baum, der auf das Dach der Hütte gestürzt war, entfernt werden. Die gesamte Hütte wurde innen und außen wieder hergerichtet, alle Holzwände und die rustikalen Bänke gestrichen.

Außerdem erhielten die Spielgeräte und die Tischtennisplatte einen neuen Anstrich. Auch am Umkleidegebäude und an den Fenstern des Sanitärtraktes galt es, die alte Farbe abzuschleifen und neue aufzubringen. Unermüdlich wurde Unkraut zwischen den Platten gejätet, Beete und Hecken entkrautet und die Rasenflächen erstmals gemäht. Restarbeiten an den Schwimmbecken wurden getätigt und die Fallschutzplatten im Aufstiegsbereich der Kinderrutsche verlegt. Dies war eine Auflage des Gesundheitsamtes, die erfüllt werden musste.

Kurze Fußballspiele in den Arbeitspausen sorgten für Auflockerung. Außerdem wurde ein Bewerbungsvideo mit den Kindern gedreht. Für die Verpflegung sorgten einmal mehr Familien von DLRG-Mitgliedern. Dermaßen hoch motiviert, waren alle Teilnehmer nach über 280 Arbeitsstunden zufrieden und stolz über die geleistete Arbeit sein.

Wenn es notwendig ist, wird auch im Liegen gestrichen.
  • Wenn es notwendig ist, wird auch im Liegen gestrichen.

„Und das Besondere am Workcamp, das gemeinsame Arbeiten und voneinander Lernen, das Einsetzen für Erhalt und Ausbau des Süntelbades, war während dieser vier Tage immer wieder zu spüren“, freut sich der Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Herm Henkel. Als Dankeschön für die Teilnehmer am Workcamp stand an einem Abend ein Kinobesuch auf dem Programm.

Mit Abschluss des Camps war ein weiterer wichtiger Meilenstein bis zur Saisoneröffnung in drei Wochen geschafft. Zwar sind noch nicht alle Arbeiten erledigt, doch was jetzt noch auf der Liste steht, ist zu schaffen. An den nächsten Wochenenden werden die Renovierungsarbeiten und Saisonvorbereitungen weitergehen. Ab dem 7. Mai wird das Wasser ins Becken eingelassen. Läuft alles nach Plan, folgt am 16. Mai die Inbetriebnahme der Umwälzanlage. Eigentlich sollte schon früher in die Badesaison gestartet werden. Doch am 8. und 15. Mai sind in den Sünteldörfern noch Konfirmationen. „Deshalb wurde der Eröffnungstermin auf den 22. Mai gelegt“, erklärt Herm Henkel.

Wenn am Sonntag, 22. Mai, das Süntelbad erstmals sein Tor öffnet, wird es wie in all den Jahren davor vorbildlich aussehen. Beim Anschwimmen ist nach alter Tradition der Eintritt kostenfrei und es wartet ein unterhaltsames Programm auf die Gäste. Über diesen Tag hinaus wird die DLRG-Ortsgruppe Haddessen auch in diesem Jahr Schwimmkurse anbieten. Auskunft darüber gibt es bei Herm Henkel.

Noch fehlt das Wasser im Schwimmbecke,n und die Saison hat noch nicht begonnen, doch bei der DLRG und beim Trägerverein weiß man bereits, dass im Herbst die nächste größere Investition ansteht. Nach Abschluss der Saison müssen Pumpen ausgetauscht werden. „Das wird deutlich über 5000 Euro kosten“, sagt der Vorsitzende des Trägervereins, Heinz Beißner. Der Austausch ist unbedingt notwendig, denn von den jährlichen Stromkosten verschlingen die Pumpen gut zwei Drittel.

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