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Eigentümer würde Fläche zur Verfügung stellen / Verwaltung prüft auch Alternativstandorte

Neues Baugebiet am Heckenweg?

HEMERINGEN. Hemeringen soll ein neues Baugebiet erhalten. Dieses könnte am Heckenweg entstehen. Der größte Eigentümer wäre bereit, die Flächen zur Verfügung zu stellen. Die Verkehrskommission hat allerdings auch Bedenken. Die Verwaltung sucht nach einer Lösung für den Heckenweg, prüft aber auch Alternativstandorte.

veröffentlicht am 01.06.2017 um 15:58 Uhr
aktualisiert am 01.06.2017 um 17:20 Uhr

Am Heckenweg in Hemeringen gibt es noch frei Flächen. Hier könnte bald ein neues Baugebiet entstehen. Foto: wfx
Johanna Lindermann

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Johanna LindermannDWZ Volontärin
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Hemeringen soll ein neues Baugebiet erhalten. Dies hatte im letzten Jahr der Ortsrat Hemeringen/Lachem in einem Antrag an die Stadt Hessisch Oldendorf gefordert, die Verwaltung kam diesem Wunsch nach. Die neuen Baugrundstücke könnten nun am Heckenweg ausgewiesen werden.

Dass Hemeringen nach dem erst vor wenigen Jahren erschlossenen Neubaugebiet „An der Schule“ nun ein weiteres Baugebiet erhalten soll, liegt an seiner Einstufung als Schwerpunkt für die Wohnbauland-Entwicklung. Außer für Hemeringen gilt diese Einstufung im Hessisch Oldendorfer Stadtgebiet nur für Fischbeck und die Kernstadt; andere Ortsteile sollen in absehbarer Zeit zunächst keine größeren neuen Baugebiete erhalten.

„Hemeringen ist aufgrund des Netto-Marktes, des Kindergartens und der Schule als Baugebiet sehr attraktiv“, erklärt Heiko Wiebusch, Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen der Stadtverwaltung auf der jüngsten Sitzung des Ortsrates Hemeringen/Lachem. Daher sei die Nachfrage nach Bauland dort gegeben.

Das bestätigt auch Ortsbürgermeister Klaus Brzesowsky: „Mich erreichen viele Anfragen. Die Infrastruktur durch Netto und den Kindergarten lassen diese Möglichkeit auch zu.“

Hemeringen ist aufgrund des Netto-Marktes, des Kindergartens und der Schule als Baugebiet sehr attraktiv.

Heiko Wiebusch, Fachbereichsleiter Planen und Bauen der Stadtverwaltung

„Dieser Nachfrage will die Verwaltung möglichst schnell nachkommen“, sagt Wiebusch. Es habe bereits eine erste Vorabstimmung mit dem größten Eigentümer am Heckenweg stattgefunden, die positiv ausfallen sei. Dieser könnte sich vorstellen, die Fläche zur Verfügung zu stellen.

Doch es gibt auch Vorbehalte. So habe die Verkehrskommission des Landkreises Hameln-Pyrmont „nicht unerhebliche Bedenken“ bezüglich der Verkehrssicherheit am Heckenweg. Laut Vorschrift müssten im Einmündungsbereich Sichtweisen von 70 Metern gewährleistet sein, was am Heckenweg nicht der Fall sei, erklärt Wiebusch. Auch das Anbringen eines Spiegels würde nichts bringen, da die Sicht durch ein Haus versperrt sei. „Hier müssen wir uns noch ein paar Gedanken machen“, sagt Wiebusch.

Parallel prüft die Verwaltung außerdem vier alternative Standorte für ein neues Baugebiet. Dazu müssen Untersuchungen bezüglich der Machbarkeit und der Wirtschaftlichkeit der Gebiete angestellt werden. Gleichzeitig werde aber weiterhin an einer Lösung für den Heckenweg gearbeitet, versichert Wiebusch.

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