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Fällungsmaßnahmen in der Försterei Langenfeld noch bis Ende November

Neue Waldgeneration am Hohenstein

Hessisch Oldendorf (red). Im Bereich des nördlichen Hohensteins unterhalb der Klippen führt das Forstamt Oldendorf momentan eine sogenannte „Zielstärkenutzung“ durch. Gefällt werden einzelne alte Buchen, um der beginnenden Naturverjüngung aus jungen Bäumen Licht zum Wachsen zu geben.

veröffentlicht am 25.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 03:21 Uhr

„Die fehlende Naturverjüngung der Buche soll durch Lichtgabe eingeleitet werden“, erklärt Forstamtsleiter Christian
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„Die Maßnahme ist sowohl mit Naturschutzförster Heiko Brede als auch mit der Naturschutzbehörde abgestimmt“, erklärt Forstamtsleiter Christian Weigel. „Der Eingriff erfolgt so ungleichmäßig, dass sehr unterschiedliche Strukturen im Bestand entstehen, auf jeden Fall bleiben genügend alte Buchen im Bestand stehen.“ Dabei sind eine ganze Reihe von Bäumen besonders markiert worden, sie bleiben wegen ihrer Bedeutung für den Naturschutz bis zu ihrem natürlichen Verfall stehen. Bevorzugt wurden vom zuständigen Förster Uwe Sprick Bäume mit Kronenabbrüchen, Stammrissen und vorhandenen Höhlen ausgewählt, weil diese insbesondere Vogel- und Fledermausarten gute Lebensbedingungen bieten.

Im benachbarten Naturwald Hohenstein werden keine Bäume gefällt, er gehört zu einer Reihe von über hundert Waldgebieten, welche die Niedersächsischen Landesforsten unter Totalschutz gestellt haben. Auf 4600 Hektar in Niedersachsen verteilt, kann hier die Entwicklung unberührter Wälder erforscht werden. Uwe Sprick weist darauf hin, dass im Zuge der Hauungsmaßnahme auch Bäume am „Treppenweg“ zum Hohenstein entnommen werden, weil sie die Sicherheit gefährden. „Dieser Weg wird von Wanderern sehr stark genutzt“, so Sprick, „da hat die Sicherheit Vorrang.“

Während der Fällungsmaßnahmen kann der Weg nicht begangen werden. Nach Abschluss der Hauung Ende November werden eventuelle Schäden am Wanderweg beseitigt.

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