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In den nächsten Jahren sollen Spielplätze im ganzen Stadtgebiet aufgewertet werden

Neue Spielgeräte für mehr Attraktivität

HESSISCH OLDENDORF. Fast 30 neue Spielgeräte sollen in diesem und im kommenden Jahr auf den Spielplätzen im gesamten Stadtgebiet eingerichtet werden. Begonnen werden soll in diesem Jahr mit Spielplätzen in Lachem, Fuhlen, Fischbeck, Segelhorst, Haddessen sowie der Kernstadt.

veröffentlicht am 11.06.2017 um 17:33 Uhr

Wie hier an der Bäckerstraße in der Kernstadt sind viele Spielgeräte in Hessisch Oldendorf schon in die Jahre gekommen und sollen ersetzt werden. Foto: dana
Johanna Lindermann

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Johanna LindermannDWZ Volontärin
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Im Januar hatte der Ausschuss für Bau, Umwelt-, Feuerschutz und Energiemanagement beschlossen, zur Optimierung der Spielplätze jeden Spielplatz mit einem Erfassungsbogen zu bewerten und so zu entscheiden, wo Investitionen am nötigsten sind. Hintergrund sind Gelder in Höhe von 25 000 Euro, die die Stadt ab diesem Jahr bis 2021 jährlich zur Verfügung stellt (wir berichteten).

Auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses teilte die Verwaltung nun die bisherigen Ergebnisse aus der laufenden Bearbeitung mit. Bisher seien 42 der insgesamt 50 Spielplätze in der Stadt untersucht worden. Die Anzahl der Spielgeräte belaufe sich dabei auf 349. „Davon sind 66 Geräte bis fünf Jahre alt, 141 Geräte sind fünf bis zehn Jahre alt und 142 Geräte sind 10 Jahre oder älter“, teilt die Verwaltung mit.

Es zeigt sich also, dass der Großteil der Spielgeräte schon weit älter als fünf Jahre ist. Einen Grund zur Sorge um die Sicherheit gäbe es jedoch auf keinen Fall, versichert Heiko Wiebusch, Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen bei der Stadtverwaltung. „Verkehrssicher sind die Geräte alle, dafür sorgen monatliche Kontrollen.“ Nur sei die Attraktivität der älteren Spielgeräte nicht mehr so hoch und der Spielwert sinke daher. Deshalb sollen nun vorrangig die Geräte, die bereits älter als zehn Jahre sind, ausgetauscht werden. „In vier bis fünf Jahren möchten wir alle Spielplätze in einen guten Zustand bringen“, so Wiebusch.

Auf der Grundlage dieser ersten Ergebnisse erstellt die Verwaltung nun ein Handlungsprogramm für die Spielplätze. So könnten 2017 bei den Spielplätzen an der Bäckerstraße und der Von-Mengerßen-Straße in der Kernstadt, an der Dorfstraße in Lachem, am Dornenpark in Fuhlen, im Speckertal in Fischbeck, an der Straße Beltzeeck in Segelhorst sowie an der Pötzer Straße in Haddessen neue Geräte, vor allem Spielkombinationen und Schaukeln, erneuert werden.

Ausschussmitglied Kai-Uwe Eggers gab zu bedenken, dass bei der Auswahl der neuen Spielgeräte die physiotherapeutische Wirkung bedacht werden solle, damit die Kinder sich besser bewegten. „Wir würden ein gutes Werk tun, wenn wir Spielgeräte anschaffen würden, die einem gesundheitlichen Förderaspekt dienlich sind“, so Eggers.

„Es ist wichtig, die Ortsräte mit einzubeziehen“, sagte Sven Sattler, Vorsitzender des Bauausschusses. Sie wüssten am besten über die Nutzung ihrer Spielplätze Bescheid und könnten bei den Eltern im Ort nachfragen, wie groß das Interesse an den jeweiligen Plätzen sei.

Bei der Bewertung der Spielplätze wurde nach einem Punkteschema vorgegangen. Besonders gut schnitt dabei der Spielplatz Finkenweg in Fischbeck ab. Weitere 24 Spielplätze waren in einem guten bis sehr guten Zustand, 15 erreichten die Note befriedigend. Nur zwei Spielplätze – an der Schillerstraße in der Kernstadt und Vor den Kohlstätten/Silde in Pötzen – wurden als unbefriedigend bewertet. Bei vier Spielplätzen in der Kernstadt wurde außerdem eine „besondere Konfliktsituation“ hinsichtlich Vandalismus, Müllproblemen und Anwohnerbeschwerden festgestellt.

Geringe Nutzungsspuren auf den Spielplätzen Maiberg II Storchenweg in der Kernstadt, Steinauer Weg in Großenwieden und Im Bohlen in Rumbeck hätten bei der Untersuchung darauf hingewieen, dass sie kaum genutzt würden. Mit Beteiligung der Ortsräte und Betrachtung der Geburten und Kinderzahlen in den jeweiligen Einzugsgebieten solle hier entschieden werden, ob diese Plätze erhalten werden sollen. „Wollen wir weiterhin auf 42 Spielplätze bestehen oder lieber auf Qualität setzen?“, gab Wiebusch zu bedenken. Immerhin gäbe es einigen Ortsteilen auch gute naturnahe Spielmöglichkeiten.

Nach der Sommerpause sollen nun die letzten acht Spielplätze überprüft werden.

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