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Neue Dacheindeckung und Dämmung für Hohensteindiele in Barksen / Land hilft mit Zuschuss

Neue Heizung macht lautes Gebläse überflüssig

Barksen (bj). „Es war damals das erste Dorfgemeinschaftshaus im Hessisch Oldendorfer Stadtgebiet und nun wurde es Zeit, dass etwas gemacht wurde“, sagt Werner Buchmeier, der aufseiten der CDU im Orts- und Stadtrat sitzt. Im Jahr 1986 hatte die CDU unter ihrem Fraktionsvorsitzenden Paul-Werner Grewe den Antrag gestellt, die Stadt möge den Saal vom damaligen Eigentümer kaufen. Die Verhandlungen waren erfolgreich, und Mitglieder der Barksener Dorfgemeinschaft begannen mit dem Umbau. „Wir haben uns um den Brandschutz gekümmert, Toiletten eingebaut und andere Maßnahmen durchgeführt“, erinnert sich Werner Buchmeier. „Von Beginn an wurde der Saal von allen Vereinen genutzt, und so ist es auch noch heute, denn wir haben ja im Dorf nichts anderes“, sagt er. Und genau das ist auch der Grund, warum die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses nun aus Leader-Mitteln gefördert wird. „Die Maßnahme ist zur Stärkung der Infrastruktur im Dorf förderwürdig. Ein Ziel des Leader-Programms ist es, die Lebensqualität im Dorf zu wahren, und da gehören die Dorfgemeinschaften dazu“, erklärt Hermann Faust, im Hessisch Oldendorfer Rathaus für Leader-Maßnahmen zuständig.

veröffentlicht am 08.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 00:41 Uhr

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Bereits im vergangenen Jahr war die Sanierungsmaßnahme den entsprechenden städtischen Ausschüssen vorgestellt und von den Ausschussmitgliedern befürwortet worden. Die Zustimmung des Rates erfolgte im Juli 2011. Seit September liegt der Bewilligungsbescheid des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen vor. Hiernach erhält die Stadt Hessisch Oldendorf rund 40 000 Euro, das sind 50 Prozent der Gesamtnettoausgaben für die Durchführung der geplanten Maßnahmen an der Hohensteindiele.

Seit Ende Januar sind Handwerker dabei, das Dach zu dämmen und neu zu decken. „Da war ja noch gar nichts, da konnte die Wärme gleich durch“, sagt Werner Buchmeier und ist sich sicher, dass allein diese Maßnahme erheblich Heizkosten sparen wird. Die bisherige Gebläseheizung und die drei Gasöfen werden durch eine Gaszentralheizung ersetzt. „Wir mussten bei Aufführungen immer die Gebläseheizung ausstellen, damit man etwas verstehen konnte“, erzählt Buchmeier und ist froh, dass unabhängig von der Kostenersparnis das nicht mehr nötig sein wird. Man habe sich entschlossen, bei der Hohensteindiele im Rahmen der Sanierung auch die Fenster und Türen auszutauschen, so der CDU-Politiker und fährt fort: „Wenn jetzt alles vernünftig gemacht wird, haben wir wieder auf Jahre Ruhe.“ In der Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Hohenstein am Montagabend betonte Werner Buchmeier: „Die Sanierung wird sich auswirken, ich freue mich schon, die neuen Zahlen über den Energieverbrauch zu hören.“



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