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Landkreis fordert künftig von der Wehr Bedarfsplan bei Anschaffungen / Generell in Niedersachsen freiwillig

Neue Feuerwehr-Fahrzeuge nur mit Konzept

Hessisch Oldendorf.Die Stadt soll einen Feuerwehrbedarfsplan aufstellen. Dafür sprach sich der Bau- und Feuerschutzausschuss in der vergangenen Sitzung einstimmig aus. Rund 20 000 Euro soll die Erstellung des Plans kosten.

veröffentlicht am 15.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:21 Uhr

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In Niedersachsen ist das Aufstellen eines Feuerwehrbedarfsplanes eigentlich freiwillig, wird jedoch nach Aussagen des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes „begrüßt“. Jetzt hat jedoch der Landkreis Hameln-Pyrmont den Plan zur Bedingung gemacht, dass auch im kommenden Jahr neue Fahrzeuge angeschafft werden dürfen. Nur wenn dann ein entsprechender Plan vorliege, werde man den Haushalt 2014 genehmigen. Und die Stadt reagiert prompt. Wenn die Politik ihr Okay gibt, soll ein externes Ingenieurbüro spätestens nach den Sommerferien beauftragt werden, einen Plan zu erstellen. „Wir sind dann unterstützend tätig“, verspricht schon jetzt Stadtbrandmeister Jürgen Hilpert. „Wir wollen nicht mehr warten“, sagt Wolfgang Linde von der Verwaltung und weist damit eventuelle Ansinnen anderer Gemeinden, sich gemeinsam um die Aufstellung zu kümmern, zurück. 20 000 Euro sind für den Plan im Haushalt eingestellt.

Der Plan soll beispielsweise aufzeigen, ob die Feuerwehr den örtlichen Verhältnissen entsprechend leistungsfähig ist, wie viele Wehren innerhalb einer Gemeinde tatsächlich benötigt werden. Auch eine Gefährdungsanalyse (zum Beispiel durch Weser und Industrie) muss mit aufgestellt werden. Nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz müssen die Gemeinden den Brandschutz sowie die Hilfeleistungen in ihrem Gebiet sicherstellen. Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, muss gewährleistet werden, dass die Feuerwehr entsprechen leistungsfähig aufgestellt und ausgerüstet ist. Das ist auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der sich auch in der abnehmenden Zahl der Aktiven niederschlägt, wichtig. 24 Wehren gibt es im Stadtgebiet, in denen im Jahr 2012 nach Angaben des Stadtbrandmeisters 683 Aktive tätig waren. 2011 lagen die Aktivenzahlen noch bei 701, 2010 sogar bei 708 Brandschützern. Dafür konnten die 16 Jugendwehren drei Mitglieder hinzugewinnen (insgesamt sind es 181 Mitglieder). Auch die Zahl der Kinderfeuerwehren in der Stadt hat zugenommen: Nach Höfingen, Barksen und Kleinenwieden wurden nun auch in Segelhorst, Rohden und Fischbeck Nachwuchs-Abteilungen gegründet. In den sechs Kinderfeuerwehren sind derzeit 38 Jungen und 27 Mädchen aktiv. ch



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