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Lkw-Fahrer kritisieren Fahrbahnverengung / Anwohnern sind Kosten für den Gehweg zu hoch

Neue Baken bremsen Raser in Rohdental aus

Hessisch Oldendorf (doro). Eine Stunde Bürgerinformation zur L 434, danach zwei Stunden Ortsrat mit Vorstellung des Kriterienkatalogs für die neue Dorferneuerungsphase ab 2014 (Bericht folgt) – da rauchten allen Beteiligten in der Weinschänke Rohdental die Köpfe. Darüber zu entscheiden, wie die Dorfstrukturmittel verwendet werden sollen, das war einigen am Ende einfach zu viel, der Ortsrat setzte den Tagesordnungspunkt nach heftiger Kritik einiger Ortsratmitglieder kurzerhand ab. „Da gibt es noch einiges zu überdenken“, sagte Ortsratmitglied Heinz Hartmann. Ob die Finanzspritze dem Förderverein des Waldbads Rohden zu Gute kommt, oder das Geld an die Stadt zurückfließen soll – um die Kofinanzierung des Konjunkturpakets II zu unterstützen, wie Ortsbürgermeister Friedrich Meier fordert, – oder ob es doch lieber verwendet werden soll, um das Rohdener Turnhallendach zu sanieren und einen Zaun für die Rohdener Schützen zu bezahlen, das wird erst das nächste Mal entschieden.

veröffentlicht am 23.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 13:21 Uhr

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Interessengemeinschaft lobt Brockmann

Einen großen Schritt vorangekommen ist man hingegen beim Kampf um die L 434. In einem Vortrag präsentierte Markus Brockmann, Leiter der Geschäftsstelle Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, den Bürgern die Ergebnisse der drei Arbeitskreissitzungen mit der Interessengemeinschaft Rohdental, dem ADAC, örtlichen Vertretern der Politik und Vertretern der zuständigen Behörden.

Geschlossen lobten die Mitglieder die gute Zusammenarbeit mit Markus Brockmann, der „all das, was er zugesagt hat, auch umgehend umgesetzt hat“, so Jens Krettek. „Ich habe Rückmeldungen von Lkw-Fahrern bekommen, dass die Fahrbahneinengung durch die Baken jetzt viel zu eng sei“, sagt Brockmann, „das ist gut so, denn dann passiert das, was passieren soll.“

Alter Gemeindeweg soll benutzt werden

Dass abgebremst wird, bestätigen auch Einwohner aus dem Auetal, die den Weg täglich fahren. Im Zuge einer Bereisung durch den Landkreis soll auch die geplante Gehwegverbindung aus der Kreisstraße bis nach Rohdental in Augenschein genommen werden, ließ Brockmann verlauten. Wenig Anklang fand bei den Bürgern dagegen der Plan eines innerörtlichen Gehweges von der Rohdener Heide/ Tannenweg bis zur südlichen Brinkstraße – dann würden die Anlieger nämlich mit 40 Prozent Eigenanteil bei 60 000 Euro Kosten zur Kasse gebeten. Bei 75 000 Euro könnte der Gehweg dagegen mit bis zu 70 Prozent bezuschusst werden. Der Vorschlag, einen alten Gemeindeweg bis zur Bushaltestelle zu aktivieren, um für mehr Sicherheit zu sorgen, fand dagegen Anklang und soll in die Gespräche, die in den Sommerferien weitergeführt werden, einfließen.



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