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Großenwieden und Kleinenwieden sind seit kurzem am Hessisch Oldendorfer Trinkwassernetz

Nach rund 40 Jahren endet die Fremdversorgung

Großenwieden / Hessisch Oldendorf (red). Die Stadtteile Großenwieden und Kleinenwieden werden seit kurzem durch die Stadtwerke Hessisch Oldendorf mit Trinkwasser versorgt. Das Wasser stammt aus dem Wasserwerk Herrenteich nordwestlich der Kernstadt nahe der alten B 83 Richtung Welsede.

veröffentlicht am 14.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 05:21 Uhr

In Großenwieden und Kleinenwieden wurde Anfang der 70er Jahre di
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Im Abwasserbetrieb am Steinbrinksweg wird seit Übernahme der Betriebsführung der Stadtwerke im Jahr 2005 permanent an Einsparpotenzialen gearbeitet. „Ein wesentlicher Kostenpunkt für das Unternehmen ist der Fremdbezug von Wasser“, erläutert Geschäftsführer Georg Joschko, „eigenes Trinkwasser ist in der Regel wesentlich preiswerter als das von Dritten zugekaufte“.

Damit endet nach rund 40 Jahren die Fremdversorgung der beiden Dörfer. In Gro-ßenwieden und Kleinenwieden wurde Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts die zentrale öffentliche Wasserversorgungsanlage errichtet. Anfangs versorgten die Stadtwerke Bückeburg die Dörfer mit Trinkwasser aus der Wassergewinnung nördlich von Großenwieden. Mitte der 80er wurde dann aus Qualitätsgründen die Versorgung durch das Wasserwerk Engern übernommen. Seit Anfang der 90er Jahre versorgten die Stadtwerke Rinteln die beiden Weserdörfer.

Vorausetzung für die Übernahme der Versorgung mit eigenem Wasser war der Bau der Verbindungsleitung zwischen dem Wasserwerk Herrenteich und der Transportleitung Großenwieden Anfang der 2000er Jahre. Diese Leitung war damals als zusätzliche Sicherung für die Trinkwasserversorgung Hessisch Oldendorfs konzipiert worden und versorgte die Oststraße in Welsede und auch mit einem kleinen Anteil das Wasserwerk Herrenteich mit Rintelner Wasser. „Nun wird diese Leitung genau umgekehrt genutzt“, erklärt Georg Joschko, „vom Herrenteich aus werden direkt die Tiefzone Welsedes und anschließend über die Verbindungsleitung Großenwieden und Kleinenwieden versorgt“.

Mit ausschlaggebend für diese Maßnahme sind auch die dauernden Einwohnerverluste Hessisch Oldendorfs. Das Wasserwerk Herrenteich versorgt heute mit Großenwieden und Kleinenwieden nahezu genauso viele Einwohner wie vor 15 Jahren ohne die beiden Dörfer. Neben der Kernstadt beziehen noch Segelhorst, Rohden und Fuhlen von dort das Trinkwasser. „Die Wasserqualität ist vergleichbar mit dem Rintelner Wasser, auch die Wasserhärte ist nahezu identisch“, so Joschko weiter, „es wird ohne Zusätze unseren Kunden zur Verfügung gestellt.“



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