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Muss es erst zu Unfällen kommen?

Fuhlen (doro). „Der hatte mindestens 60 Stundenkilometer drauf,“ sagt Walter Nagel. Er blickt in Richtung Heßlingen, von wo die Raser kommen. Und sich benehmen, als könnten sie weder schwarz auf gelb noch schwarz auf weiß lesen. Denn direkt hinter dem Fuhlener Ortsschild stehen weitere Schilder: Das erste besagt, dass nach dem Ortsschild die 30er-Zone beginnt, auf dem zweiten steht: Achtung! Geänderte Vorfahrt! Weil sich trotzdem keiner an die Regeln hält, soll sich bald einiges ändern.

veröffentlicht am 02.11.2010 um 14:37 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 04:21 Uhr

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Eine Beschränkung auf 70 Stundenkilometer zwischen Heßlingen und Fuhlen, wie manche es gern hätten, wurde aus der Verwaltung jedoch abgelehnt mit der Begründung, dass eine solche Maßnahme nur angeordnet werden könne, wenn sich geschwindigkeitsbedingte Unfälle häufen.  Aber muss es denn erst zu einem Unfall kommen?
 „Das ist eine Frage, die schon seit über 50 Jahren diskutiert wird“, gab Ortsbürgermeister Jost Beckmann den Einwohnern bei der Sitzung des Ortsrates zur Antwort. Geändert habe sich indes wenig.
 Dass es am Ende doch zu einem Kompromiss kam, mit dem erst mal alle leben können, ist wohl der EU zu verdanken. Im Rahmen der Dorferneuerung soll die Fahrbahn an den Ortseingängen nun von 6 auf 4 Meter eingeengt werden, damit die Autofahrer auf der ehemaligen Landesstraße automatisch auf die Bremse treten. Die Mittel für die Ausführung in 2011 sind jetzt auch von der Stadt bewilligt worden.



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