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Ausgediente Weihnachtsbäume bringen Spendengeld für Jugendarbeit

Musiker helfen bei Entsorgung

Hessisch Oldendorf (boh). Alle Jahre wieder das gleiche Problem: Kaum sind die Festtage vorbei, ist die fette Weihnachtsgans vertilgt, der Hüftumfang deutlich verbreitert, fängt der Christbaum an zu nadeln. Heruntergefallene Nadeln pieksen sich in die Auslegware, der Staubsauger müsste fast stündlich bewegt werden. Es wird Zeit, die Kugeln abzuhängen, das Lametta aufzubügeln und den alten Tannenbaum zu entsorgen. Liebhaber des traditionellen Tannenbaums sind gleich nach den Festtagen gefordert, Hand anzulegen. Wer einen Kübelweihnachtsbaum besitzt oder gar einen aus Plastik, ist klar im Vorteil. Ersterer kann getrost nach draußen gestellt, Letzterer einfach entstaubt und eingepackt werden. Bei der Otto-Normalverbraucher-Tanne heißt es aber: Ab in die Bio-Tonne, aus dem Fenster, wie seit Jahren in der Werbung einer schwedischen Möbelhauskette propagiert, oder zur Sammelstelle.

veröffentlicht am 10.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:41 Uhr

Achim Wellhausen lässt seinen ausgedienten Tannenbaum von Henning Brautlecht (Mitte) und Carsten Hiddensen (re.) entsorgen. Foto


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