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Muldenkipper müssen jetzt durch die Waschanlage

Segelhorst (doro). Was lange währt, wird endlich gut: Nach Jahren des Wartens, in denen die Nerven der Anwohner von Schlamm und Staub strapaziert wurden, den die Lastkraftwagen aus dem Segelhorster Steinbruch auf die kurvige Kreisstraße zwischen Segelhorst und Langenfeld getragen haben, ist sie nun endlich da: die neue Waschanlage für die Muldenkipper.

veröffentlicht am 25.05.2009 um 17:52 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 11:21 Uhr

Waschanlage
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Segelhorst (doro). Was lange währt, wird endlich gut: Nach Jahren des Wartens, in denen die Nerven der Anwohner von Schlamm und Staub strapaziert wurden, den die Lastkraftwagen aus dem Segelhorster Steinbruch auf die kurvige Kreisstraße zwischen Segelhorst und Langenfeld getragen haben, ist sie nun endlich da: die neue Waschanlage für die Muldenkipper.  Statt durch die sinnlose Reifenwaschanlage vor den Toren des Steinbruchs fahren die verdreckten Brummis seit April zunächst durch eine Waschanlage, die neben den Silos nebst Ablaufrinne montiert wurde. Danach fahren die Lkw auf einen eigens angelegten Asphaltweg und dann erst auf die Straße – so wie es die Norddeutsche Naturstein GmbH versprochen hat. „Die Zusagen wurden eingehalten“, konstatierte Ratsherr Werner Buchmeier (CDU).
 „Im Moment ist die Situation zufriedenstellend“, bestätigte auch Ortsbürgermeister Helmut Klausing während der Sitzung des Ortsrates Hohenstein in der Pappmühle, „ob es funktioniert, wird sich aber vor allem in den Herbst- und Wintermonaten zeigen“.
 Die Investitionen im Segelhorster Steinbruch, die eigentlich im Frühjahr dieses Jahres getätigt werden sollten, verschieben sich nach Aussage von Geschäftsführer Uwe Werner hingegen in das Jahr 2010 und 2011. Grund für die Verzögerung seien die massiven Preiserhöhungen für Energie und Stahl im letzten Jahr.
 Statt vier müssen nun sechs Millionen Euro investiert werden, um die alte Aufbereitungsanlage von 1959 gegen ein Modell auszutauschen, das dem Stand der Technik entspricht.
 Die neuen Steinbrecher sollen im nächsten Jahr weiter oben im Steinbruch platziert und „eingehaust“ werden. Dadurch, dass die Maschinen sich in Zukunft in einem Gebäude befänden, werde die Staub- und Lärmemission spürbar gedrosselt, so Werner.  

 Allein die Tatsache, dass man die neue Aufbereitungs- und Verladestation von der Schillat-Höhle aus sehen kann, war Ortsbürgermeister Klausing anfangs nicht ganz geheuer. Werner Buchmeier sieht es hingegen als inspirierendes Zusatzprogramm: „Den Tagesablauf im Steinbruch vom Café der Schillat-Höhle beobachten zu können, stelle ich mir interessant vor.“

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