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Mitten aus der Herde: Kalb von Weide gestohlen

Fuhlen (pj). Erst kamen zweimal Diebe und stahlen dicke Kabel, um diese zu Geld zu machen. Nun hat Dr. Peter Könemann ein weiteres Problem: Ein einen Tag altes Kalb verschwand von einer Weide am Kieswerk.

veröffentlicht am 16.08.2011 um 17:49 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:21 Uhr

Kühe
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„Wir haben uns so über das Kalb gefreut, es schon mit Ohrmarken versehen“, sagt der leitende Mitarbeiter des Weserkieswerkes Hessisch Oldendorf. Als er am nächsten Tag zum Stall am Kiesabbaugebiet unweit des Fuhlener Kreisels kam, brüllte die braune Mutterkuh zum Gotterbarmen, die Milch lief aus dem prallvollen Euter. Keine Spur vom Kalb.
 Gestern waren Polizeikommissar Sven Rost und Polizeioberkommissar Sascha Sander zum Tatort gekommen, um die Anzeige aufzunehmen. Am Freitagabend war das Kalb mit den Ohrmarken gekennzeichnet worden, danach machte sich Dr. Peter Könemann auf den Nachhauseweg nach Porta Westfalica. Morgens um 10.15 Uhr war er wieder im Semeswinkel, wie der Bereich in Fuhlen heißt, in dem Kies abgebaut wird. Das Tier gehört zu einer Mutterkuhherde, die die weitläufigen Rekultivierungsflächen um die Kiesteiche pflegen.
 „Bereits im August des vergangenen Jahres ist genau das Gleiche geschehen. Damals verschwand auch ein Kalb einen Tag nach der Geburt“, erklärt Dr. Peter Könemann. Er erinnert sich noch genau an diesen Tag, denn er wollte am Morgen des 31. August zum Traktorpulling in Wahrendahl. Auf dem Weg dorthin wollte Könemann noch einen Blick auf die Herde werfen und musste feststellen, dass das kleine Kälbchen fehlte.



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