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Die Küche in der Grundschule Hemeringen ist fertig / Stadt hofft auf mehr Anmeldungen durch die Eltern

Mittagessen für Schüler soll jetzt kindgerechter werden

Hemeringen (bj). „Wir freuen uns darauf, wenn wir von Beginn des kommenden Schuljahres an eine Eigenverpflegung für die Schulkinder und die Kindergartenkinder anbieten können“, erklärt Renate Papay, Schulleiterin in Hemeringen. Die Voraussetzungen dafür habe man geschaffen, bestätigt Klaus-Dieter Leupold, Fachbereichsleiter im Hessisch Oldendorfer Rathaus: „Die Küche ist technisch fertig, die Räume sind umgebaut und möbliert.“ Froh sei er darüber, dass die zwei umgestalteten Räume verschiedene Nutzungen zuließen. „Wir haben in einem der Räume die Küche mit einem großen Essbereich und im anderen Raum sowohl Ess- als auch Gruppenraum“, erklärt Leupold.

veröffentlicht am 27.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:41 Uhr

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Da momentan nur zwanzig Schulkinder am Essen teilnehmen, werde der zweite Raum überwiegend für die Hausaufgabenbetreuung genutzt, sagt Renate Papay. Sie ist sich sicher, dass es bei der Eigenverpflegung mehr Kinder sein werden, die das Angebot der Mittagsverpflegung annehmen. Zwar sei das Essen bisher, das von einem Caterer geliefert wird, nicht schlecht, aber nicht immer kindgerecht genug, so die Einschätzung der Schulleiterin. Mit der eigenen Küche soll es möglich sein, mehr auf die Kinderwünsche einzugehen und flexibel zu reagieren. „Außerdem wird das Essen frisch zubereitet und ist damit gesünder“, sagt sie.

Das wissen auch die Politiker, die über die Einführung der Eigenverpflegung für den Kindergarten und die Grundschule in Hemeringen beraten. Sie weisen darauf hin, dass – bliebe es bei der derzeitigen Zahl von Essen – jedes einzelne Essen teurer wäre, als würde man 60 Essen zubereiten. So muss die Stadt bei 30 Essen einen Zuschuss von 1,32 Euro pro Essen zahlen, bei 60 hingegen nur noch 0,37 Euro pro Essen. Deshalb sei es wichtig, dass die Eltern ihre Kinder motivieren, an den gemeinsamen Mahlzeiten teilzunehmen, führt Leupold aus. Denn die Einführung der teureren Eigenverpflegung ist eine freiwillige Leistung der Stadt, die angesichts der angespannten Haushaltslage nicht selbstverständlich ist.

Die Eltern aus Fischbeck, Hessisch Oldendorf und Hemeringen zahlen zurzeit eine Gebühr von 2,50 Euro für eine Mahlzeit – das soll sich auch mit der Umstellung auf Eigenverpflegung nicht ändern.

Die Politiker setzen sich für eine zweijährige Testphase der Selbstverpflegung in Hemeringen ein. Sie behalten sich allerdings vor, diese Option zu überprüfen, „wenn sich die Zahl der Essensteilnehmer innerhalb des ersten Jahres nicht spürbar erhöht“.

Faye, Pauline und Marek (von li.) begutachten die neue Küche in der Grundschule Hemeringen.

Foto: bj



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