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Simone Aschendorff-Manentzos übernimmt Vorsitz im Ortsverband Fischbeck-Süntel / „Keine eingefahrenen Wege“

Mit Frauenpower CDU-Brachland wieder bestellen

Hessisch Oldendorf (bj). „Ich bin ein Quereinsteiger in die Politik und werde sicher anecken, weil ich keine eingefahrenen Wege kenne und fahre“, sagt Simone Aschendorff-Manentzos, die neue Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Fischbeck-Süntel.

veröffentlicht am 14.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 16:41 Uhr

Neue Vorsitzende: Simone Aschendorff-Manentzos. Foto: bj
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Die Geschäftsführerin eines Haddesser Unternehmens möchte ihre beruflichen Erfahrungen nun auch in der Kommunalpolitik nutzen. „Wenn ich überlege, was tut meinem Kunden gut, wie hat er Erfolg, lässt sich das auch auf die Bürger übertragen“, ist sich Simone Aschendorff-Manentzo sicher. Denn der Erfolg des Kunden sei dann auch der Erfolg ihres Unternehmens, und der zufriedene Bürger sei dann irgendwann bereit, in die CDU einzutreten, hofft die Vorsitzende des Ortsverbandes. Sie möchte „den Dialog zwischen dem CDU-Ortsverband und den Mitgliedern und Bürgern der Region Fischbeck-Süntel suchen und stärken“.

Im Dezember 2007 fusionierten die Ortsverbände Fischbeck und Süntel, den Vorsitz übernahm damals Hans-Heinrich Kardinal. Er legte dieses Amt bereits im Frühjahr 2008 wieder nieder, die Suche nach einem neuen Vorsitzenden war drei Jahre erfolglos. Mit Simone Aschendorff-Manentzos steht nun eine Frau an der Spitze des Ortsverbandes. Die Frauenquote in der Politik ist noch immer gering, und die neue Vorsitzende weiß: „Ich mache mich beliebt, aber auch unbeliebt.“ Sie ist sich sicher, dass „Frauen kommunikativer sind und sich einer Sache unterordnen können“. Die Sätze der früheren englischen Premierministerin Margaret Thatcher „Wenn Sie in der Politik etwas gesagt haben wollen, wenden Sie sich an einen Mann. Wenn Sie etwas getan haben wollen, wenden Sie sich an eine Frau“, passt zu Simone Aschendorff-Manentzos Überzeugung, wenn sie sagt: „Ich will zuhören, wo die Befindlichkeiten der Bürger sind und dann etwas Konkretes für sie tun.“ Dabei gehe es sowohl um die Wünsche der jungen Familien in unseren Dörfern, der Rentner, der Vereine und der Kleinunternehmen in der Region Fischbeck-Süntel. Als Kommunalpolitiker müsse man sich fragen, „warum soll mich der Bürger wählen, was tue ich denn für ihn?“ Als die Arbeit des Ortsverbandes mehr oder weniger brachlag, „gab es wenig Bemühungen, neue Mitglieder zu finden, und auch in den Ortsräten ist man nicht so sehr aktiv gewesen.“

Simone Aschendorff-Manentzos, die sich selbst als politischen Neuling bezeichnet, möchte gemeinsam mit allen Vorstandsmitgliedern konkrete politische Ziele formulieren und Aktivitäten des Ortsverbandes festlegen. Sie wünscht sich, dass die in der Stadtrats- und Ortsratsarbeit erfahrenen Politiker ihr zur Seite stehen. „Ich tue meine Arbeit mit Dank an die, die es vorher gemacht haben“, sagt sie.



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