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SPD Großenwieden versteckt seit über 40 Jahren zu Ostern Eier für die Kinder / Süßes auch in Fuhlen

Mit der Fahrt auf der Fähre startet die Suche

Großenwieden/Fuhlen (ah). Zur Ostereiersuche setzten am Samstagmittag 80 Kinder aus Großenwieden und Kleinenwieden mit der Fähre auf die andere Weserseite über. „Seid vorsichtig, die Eier sind schwer zu finden, das Gras ist hoch“, mahnte der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Helmut Henning. In zwei Altersgruppen aufgeteilt, zogen die Kinder in Begleitung von Eltern und Großeltern mit Körbchen und Taschen in der Hand los. Die Augen konzentriert nach unten gerichtet, liefen sie vorsichtig über die Wiesen, um kein Ei zu zertreten. Immerhin galt es 380 Eier, die Ortsratsmitglied Uwe Weigt, Helmut Henning und drei weitere Helfer versteckt hatten, zu finden.

veröffentlicht am 13.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 14:21 Uhr

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Seit über 40 Jahren pflegt der SPD-Ortsverein diese beliebte Tradition, die einst als Osterspaziergang zum Schünebusch begann. Mit von der Partie war bereits vor 30 Jahren Renate Holstein mit ihrer Tochter; diesmal kam sie mit ihrer zweijährigen Enkelin Sarah zur Suche. Auch Kerstin Julitz erinnert sich gerne daran, wie viel Spaß ihr die Ostereiersuche als Kind gemacht hat; nun zog ihr neunjähriger Sohn Malte mit Feuereifer los. Zum ersten Mal nahmen die Zwillinge Kira und Lea aus Hameln mit ihrer Großenwiedener Oma an der SPD-Aktion teil und fanden gleich zwölf Eier für das Osterfrühstück. „Wir sind als letzte losgegangen und haben wohl aufgesammelt, was die anderen nicht gesehen haben“, meinte Margret Eldracher, die mit ihren Enkelkindern Arne und Nele elf Eier zählte. Zum Abschluss gab es für alle Süßigkeiten.

Auch in Fuhlen hatten sich vier SPD-Osterhasen aufgemacht, um 300 Ostereier rund um das Backhaus und die Kirche zu verteilen. 70 Kinder fanden sich zur Ostereiersuche ein, stoben sofort in alle Richtungen davon und kehrten mit gefüllten Körben zurück.

Gutes Zusammenspiel mit dem Backhaus-Team

Zu den bunten, hart gekochten Eiern erhielten alle noch ein Überraschungsei. Ratsherr Kai Uwe Eggers freute sich über die „tolle Resonanz“, aber auch über das „gute Zusammenspiel“ mit dem Backhaus-Team. Die Hobbybäcker Wilfried Dorndorf und Jürgen Zarwel hatten 40 Kilogramm Brotteig und 17 Kilogramm Quark-Ölteig vorbereitet und daraus in schweißtreibender Arbeit mit ihren „fünf fleißigen Perlen“ Brot, Obst- und Zuckerkuchen gebacken.

Los geht’s mit konzentriertem Blick nach unten nach dem St
  • Los geht’s mit konzentriertem Blick nach unten nach dem Startzeichen von Helmut Henning.

Schnell war das Brot ausverkauft, auch die Kuchen fanden reißenden Absatz und wurden vor Ort in gemütlicher Runde verzehrt.

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