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Kooperation von Grundschule und Verein setzt auf spielerische Vermittlung / Mini-Turnier bildet den Abschluss

Mit dem Handballrund soll Teamgeist gefördert werden

Hessisch Oldendorf (red). „Es war ein toller Tag“, sind sich Eltern und Kinder einig, als das letzte Handballspiel – die Leoparden aus Hemeringen gegen die Elche aus der Grundschule am Rosenbusch – abgepfiffen wurde. Gebannt verfolgten die Eltern das Treiben ihrer Sprösslinge.

veröffentlicht am 18.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 02:41 Uhr

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Die Handballsparte aus Fuhlen und Hessisch Oldendorf hatte die Kinder der 3. und 4. Klassen aus Fischbeck, Großenwieden, Hemeringen und aus der Kernstadt eingeladen, nachdem sie zuvor acht Wochen in ihrem Sportunterricht betreut worden waren.

„Ziel dieses Projektes ist es, Vereine und die Grundschule zusammenzubringen, damit beide voneinander profitieren können“, sagt Jens Krettek von der HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf. Vier erfahrene Übungsleiter der Handballspielgemeinschaft übernahmen zusammen mit den Sportlehrern der Grundschule den Sportunterricht und leiteten eine Handball-AG. „Der krönende Abschluss der Anstrengungen war das Turnier“, sagt Krettek.

Jungen und Mädchen spielten sich die Bälle zu, machten erste Dribbelversuche und suchten ihren Erfolg im Torwurf. „Wir wollten sehen, ob es gelingt, die Kinder in kurzer Zeit im Spiel mit dem Ball zu fördern, ihnen Ängste vor dem Fangen zu nehmen und sogar ein erstes teamgeleitetes Spielverständnis näher zu bringen“, verrät Hartwig Fink seine Intention. Seit Schuljahresbeginn betreuen die erfahrenen Jugendleiter Conny Evert, Sabine Eikmeier-Quindt, Peter Siegmann und Hartwig Fink die Grundschulen im Sportunterricht gemeinsam mit den Lehrern.

Zu dem Mini-Handballturniers reisten einige Lehrer sogar mit zwei Kinder-Mannschaften. „Mehr Integration geht nicht“, stellt Fink fest. „Jungen und Mädchen übergreifender Jahrgänge aus verschiedenen Schulen des Stadtgebietes spielen zusammen und zeigen ihren Eltern, was sie gelernt haben.“

Besonders begeistert ist er von dem Einsatz der eigenen Vereinsjugend. Die weibliche Jugend A und B backt Kuchen und passt an den aufgebauten Pausen-Spielstationen auf. „Auch den Jugendschiedsrichter, das Kampfgericht und die Moderation haben die Jungen übernommen und Musik gab’s von DJ Olli Schwaldt.“ Finks Meinung nach gehen bei dem Mini-Wettkampf dann auch alle als Gewinner vom Platz: die Eltern und Großeltern, die Organisatoren und die Kinder mit ihren Urkunden und Pokalen. „Wir hoffen sehr, dass wir einige der Kinder im Trainingsbetrieb wiedersehen“, geben sich die Übungsleiter optimistisch. Verein und Schulleitung sind sich sicher: Die Kooperation hat Zukunft.

Spielerisch lernen die Kinder, mit dem Ball umzugehen und auch ihre Ängste vor dem Fangen zu verlieren.

Foto: pr

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