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Rita Maria Fröhle eröffnet neue Blicke auf Sagen und Märchen

Mit beeindruckender Erzählkunst

Hessisch Oldendorf. Leuchtend gelber und roter Samt sind ihre Kulissen. Eine von Edelsteinen überquellende Schatzkiste ist ihre Dekoration. Mit einfachen Mitteln und beeindruckender Erzählkunst führte Rita Maria Fröhle von der Vlothoer Märchenbühne ihre Zuhörer im Kultourismusforum in die Welt der Sagen und Märchen. Im Jubiläumsjahr „200 Jahre Sagen der Brüder Grimm“ lud der Heimatbund Hessisch Oldendorf zu einer Märchen- und Sagenerzählung ein.

veröffentlicht am 29.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:57 Uhr

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Mit einer eigenen Melodie auf der Flöte wurde jede Erzählung eingeleitet. Da wurde vom Riesen Hunold und den heimischen Süntelbuchen erzählt oder von den Wölfen im Fuhler Hagen. Im Fundevogel wird von zwei Kindern berichtet, die in tiefer Freundschaft verbunden sind: „Verlässt du mich nicht, so verlass ich dich auch nicht – nun und nimmermehr“. Die Sage vom Baxmann bekam durch die professionelle Erzählerin plötzlich einen neuen Klang. Kein Buch stand zwischen Erzählerin und Zuhörer. Mit direktem Blickkontakt und süßen Worten beschrieb sie die Überredungskünste des Wolfes, Rotkäppchen solle doch noch Blumen für die Großmutter pflücken. Laut und gestikulierend schilderte sie, wie der Wolf zur Strecke gebracht wurde. Hin und wieder ertönte ein Glöckchen, um die Handlung zu untermalen. Mäuschenstill lauschten die Zuhörer, von denen es gerne ein paar mehr hätten sein dürfen, ihren Schilderungen. Durch eine gelungene Mischung von bekannten und weniger bekannten Märchen, wie „die Bienenkönigin“, und den heimischen Sagen gelang ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm. Schade für diejenigen, die es verpasst haben. red



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