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Ziegler: Frage ist nur noch, wann er ankommt

Meister Isegrim auf dem Vormarsch

Hessisch Oldendorf (pj). „Beim Wolf ist es längst nicht mehr die Frage, ob er kommt, sondern nur noch wann er kommt“, betont Kreisjägermeister Jürgen Ziegler. Ebenso wie der Luchs ist der Wolf auf dem Vormarsch. Dass er nicht schon früher wieder im Weserbergland angekommen sei, liege daran, dass Meister Isegrim früher in Ostdeutschland immer geschossen wurde, erklärt Jürgen Ziegler. Gemeinsam mit den Naturschützern gehe es jetzt darum, ein vernünftiges Programm für den Umgang mit dem Wolf zu entwickeln.

veröffentlicht am 02.04.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 19:21 Uhr

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Der Luchs und die Wildkatze sind im Landkreis bereits mehrfach gesichtet worden. Zuletzt konnte eine Wildkatze unterhalb des Hohensteins bestätigt werden, wie in der Versammlung des Hegerings Hessisch Oldendorf ausgeführt wurde. Besonders gut hat sich die Wildkatze vor allem im Bereich Springe und im Osterwald und dem Ith vermehrt. Nun komme es darauf an, dass sie nicht durch Gewässer auf ihrem Weg in weitere Gebiete gestoppt werde. Straßen bilden eine große Gefahr für diese Tierart. Wichtig sei es deshalb, für die Wildkatzen Korridore zu schaffen. „Nur so können sie sicher Gewässer queren und kommen nicht auf Straßen ums Leben“, betont Jürgen Ziegler. Sowohl in der Versammlung des Hegerings Hessisch Oldendorf als auch bei der Zusammenkunft der Kreisjägerschaft sagte Ziegler, dass die Bundesstraße 1 im östlichen Bereich des Landkreises Tunnel für die Tiere bekommen sollte.



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