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Haltestellen werden grunderneuert: 87 847 Euro zahlt das Land

Mehr Komfort beim Warten auf den Bus

Hessisch Oldendorf. 87 847 Euro für fünf Bushaltestellen: Mit dieser Summe wird der Öffentliche Personen Nahverkehr (ÖPNV) im Stadtgebiet Hessisch Oldendorf vom Land Niedersachsen gefördert.

veröffentlicht am 15.02.2016 um 17:52 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:36 Uhr

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Autor:

von Karen Klages
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Im zweiten Halbjahr 2016, so Christian Mork, bei der Stadt zuständig für Straßenbau, werde man mit der Grunderneuerung folgender Bushaltestellen beginnen: Ortfeld (Großenwieden), Alberbach (Krückeberg), Landesstraße (Lachem), Oberdorf (Friedrichsburg) und Kreisstraße (Bensen). Alle fünf werden mit einer „mobilitätsgerechten Wartefläche“ ausgestattet und erhalten ein Buswartehäuschen. „Die Haltestellen werden dadurch aufgewertet“, so Mork. Und auf den neuesten Stand gebracht: taktile Blindenleitstreifen, ein Board für Niederflurbusse – an vielen Haltestellen im Kreisgebiet sind diese Neuerungen mittlerweile Standard. „Das müssen wir dann auch so machen“, erklärt Mork.

Fast 30 000 Euro

fehlen noch an den Gesamtkosten

Ob die vom Land Niedersachsen bereitgestellten Fördermittel dazu ausreichen werden – darüber hat sich der zuständige Mitarbeiter im Rathaus noch keine Gedanken gemacht. Er möchte erst den Bewilligungsbescheid abwarten und schauen, was aus der Förderung gestrichen wurde. Insgesamt belaufen sich die in der Planung der Stadt Hessisch Oldendorf anberaumten Kosten für die Erneuerung der fünf Bushaltestellen auf 117 130 Euro – 29 283 Euro fehlen somit in der Förderung. Ob die Stadt diese selbst aufbringen oder die Erneuerungsmaßnahmen reduzieren wird, ist laut Mork noch nicht geklärt. „Es kommt darauf an, wie wir es haben möchten“, erläutert er. Bereits im vergangenen Jahr hat die Stadt 118 000 Euro in acht Bushaltestellen investiert. Zwei davon stehen in Höfingen. Dort hatte Süntels Ortsbürgermeister Friedrich Koch drei Jahre lange Anträge gestellt, da es Gefahren durch Schwerlastverkehr gegeben hatte. Auch in Wahrendahl wünschen sich die Bürger schon lange ein Buswartehäuschen. Doch ihre Haltestelle steht auch in diesem Jahr wieder nicht auf dem Programm. „Wir mussten die Bushaltestelle dort im vergangenen Jahr erst verlegen“, erklärt Mork. Da das Förderprogramm nur für bestehende Bushaltestellen gilt, werde man die Wahrendahler im kommenden Jahr mit ins Programm nehmen. Die Bushaltestelle mithilfe von Fördermitteln zu verlegen und dann gleichzeitig neu zu gestalten, gehe nicht.

Noch bis Mai, dann müssen die Anträge für das kommende Jahr gestellt werden, wird die Stadt mit den Öffis Hameln-Pyrmont und den Schaumburger Verkehrsbetrieben, die einige Haltestellen in Heßlingen und Rumbeck anfahren, Gespräche führen. Wenn dann klar ist, in welche Bushaltestellen investiert werden soll, gehen die Anträge ans Land Niedersachsen.

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Zu den fünf Bushaltestellen, die mit „mobilitätsgerechten Warteflächen“ ausgestattet werden sollen, gehört die in Bensen.

Fotos: Dana

Buswartehäuschen wird es künftig auch den Haltestellen in Lachem (Landesstraße), Krückeberg, Großenwieden und Friedrichsburg



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