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Basteln, Spielen, Theater, Kino und Gärtnern für Kinder und Jugendliche

Mehr als nur ein Leseclub

Hessisch Oldendorf. Sprache und Kommunikation sind ein immens wichtiger Bestandteil der Integration. Das weiß auch der Verein für Kinder- und Jugendarbeit. „Wir haben uns bereits intensiv um die Flüchtlingshilfe und Sprach- und Leseförderung gekümmert“, sagen die Vorsitzenden Christel Detmer und Anke Franke.

veröffentlicht am 29.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:44 Uhr

Autor:

von Stefan Bohrer
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Doch jetzt sind sie im Werkhaus noch einen Schritt weitergegangen. Sie haben für interessierte Kinder und Jugendliche ein Projekt ins Leben gerufen, das Lesen, soziale Kompetenzen und die Kreativität nachhaltig fördern und Mitte Mai starten soll. Es heißt „Leseclub – mit Freu(n)den Lesen“ und wird durch das „Bündnis für Bildung – Kultur macht stark“, durch die Paritäten und das Bundesministerium für Forschung und Bildung gefördert.

Durch den Umzug des Mädchentreffs in die Malschule sind im Werkhaus Räumlichkeiten frei geworden, die zurzeit auf Hochtouren umgebaut und saniert werden, um das Projekt auch pünktlich starten zu können. „Kinder sollen an das Lesen herangeführt werden“, erklären Detmer und Franke. Aber auch an Jugendliche richtet sich das Projekt. Altersgerechte Bücher gibt es bereits in großer Anzahl. Damit soll der Griff zum gedruckten Werk gefördert werden. Doch der Verein geht sogar noch einen Schritt weiter.

Neben dem Leseclub soll es in den neu gestalteten Räumen auch kreative Angebote wie Basteln, Spielen, Theater, Kino und vieles mehr geben. Der Leseclub wird jeweils dienstags und freitags für drei Stunden am Nachmittag geöffnet sein und bietet ein reichhaltiges Angebot an interaktiven Büchern sowie interaktivem Lesen. Mit ihrem Angebot richtet sich der Verein nicht ausdrücklich an Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. „Die Räume sollen eine Begegnungsstätte für jedermann sein“, betonen Detmer und Franke.

Zusammenarbeit mit

Kindergärten und Schulen wird angestrebt

Angestrebt wird mit diesem Projekt auch eine enge Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Schulen, den Kindergärten, der Malschule und der Stadtbücherei. Doch auch der an die Räumlichkeiten angrenzende Außenbereich soll genutzt werden. Mit Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe können Kinder und Jugendliche unter fachkundiger Anleitung naturnahes Gestalten von Grünflächen, Beeten und Nutzgärten erlernen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Renaturierung und Förderung der Stadtnatur. Für diese Förderung von Natur in urbanen Räumen macht sich der Verein für Kinder- und Jugendarbeit stark. „Der Schwerpunkt wird dabei auf den besonderen Naturerfahrungsräumen für Kinder und Jugendliche liegen“, so die Vorsitzenden. Aber auch in diesem Fall wird eine intensive Zusammenarbeit vor allem mit Schulen und Kindergärten angestrebt, um gemeinsam in praxisnaher Weise gestalterisch tätig werden zu können, denn das integrative „soziale Miteinander und die gesundheitlichen Aspekte sowie die Nutzung von Ressourcen und damit letztendlich die Förderung des Umwelt- und des Klimaschutzes haben für uns Priorität“, erklären Detmer und Franke – und all das soll auch an künftige Generationen weitergegeben werden.



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