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Verlegung des Wochenmarktes / Sogar eine Unterschriftenaktion unterstützt den neuen Standort / Kontroverse Debatte

Marktbeschicker und Kunden erhoffen sich viele Vorteile

Hessisch Oldendorf (boh). Für Kontroversen innerhalb des Planungsausschusses sorgte der Beschlussvorschlag über die Verlegung des Wochenmarktes vom Kirch- auf den Marktplatz. Im vergangenen Jahr wurde der Wochenmarkt während einer Baumaßnahme bereits kurzzeitig dorthin verlegt. Die Marktbeschicker verzeichneten nach eigenen Angaben erhebliche Umsatzsteigerungen. Daher wandten sie sich an die Verwaltung, den Wochenmarkt dauerhaft auf dem Marktplatz zu etablieren.

veröffentlicht am 10.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 12:21 Uhr

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Eine Unterschriftenliste, bei der über 600 Käufer mit ihrem Votum die Marktbeschicker unterstützen, wurde der Verwaltung übergeben. Gespräche zwischen Verwaltung, Marktbeschickern sowie dem Werbering ergaben, dass eine dauerhafte Verlegung des Wochenmarktes grundsätzlich von Vorteil wäre. Bei Platzproblemen könne zusätzlich der Kirchplatz mit einbezogen werden.

Allerdings sprach sich der Werbering dagegen aus, den Markt in die Lange Straße zu erweitern. Das würde zu Umsatzeinbußen in den dort ansässigen Geschäften führen, da die Lange Straße freitags für den Durchgangsverkehr gesperrt werden müsse. Mit einer Verlegung des Wochenmarktes würde ebenfalls die Haltestelle für den Busverkehr wegfallen. „Allerdings erwartet die Geschäftsführung des Nahverkehrs Verlässlichkeit und Kontinuität für die Fahrgäste von uns“, führte Bürgermeister Harald Krüger aus.

Die Haltestelle für den Busverkehr Richtung Welsede würde somit dauerhaft auf den Münchhausenring verlegt. „Eine Verlegung der Haltestelle wäre allerdings nur mit dem Fahrplanwechsel nach den Sommerferien vereinbar“, betonte Krüger. Demnach müsse eine Entscheidung zeitnah gefällt werden.

„Den Wochenmarkt kann man verlegen, muss man aber nicht“, entgegnete ihm CDU-Ratsherr Hans Joachim Grothe. „Wir schlagen uns auf die Käuferseite, die den Kirchplatz bevorzugt und halten somit eine Verlegung nicht für sinnvoll“, ergänzte er. Auch einer Dauerhaltestelle auf dem Münchhausenring stimmten die Christdemokraten nicht zu. Stattdessen favorisieren sie weiterhin das Konzept des Busbahnhofs auf dem Südwall.

Dem widersprach entschieden Grünenratsherr Günter Kuhnert, der protokolliert haben wollte, dass er sich ausdrücklich gegen dieses Projekt ausspreche.

Mit den Gegenstimmen der CDU wurde abschließend der Beschlussvorschlag über die Verlegung des Wochenmarktes ohne Einbeziehung der Langen Straße auf den Weg gebracht, inzwischen hat sich auch der Verwaltungsausschuss dieser Empfehlung angeschlossen.

Unterschiedliche Auffassungen gab es in der Politik zum Standort des Wochenmarktes.

Foto: boh



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