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Ab 2015 soll es an allen Grundschulen Schwimmunterricht geben / Kosten: 22 000 Euro

Macht sie nass

Hessisch Oldendorf. Ab dem kommenden Jahr soll es in allen Grundschulen der Stadt Schwimmunterricht geben. Dies hat die Verwaltung der Politik empfohlen. Bislang erhalten nur die Grundschüler in Hemeringen Schwimmunterricht. Sie fahren seit Jahren ins Aerzener Hallenbad.

veröffentlicht am 05.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:21 Uhr

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Autor:

VON ROBERT MICHALLA
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Schwimmunterricht zählt eigentlich zum festen Bestandteil des Stundenplans aller Dritt- und Viertklässler. „Es handelt sich hier nicht um eine freiwillige Leistung, sondern gehört zur festen Stundentafel der Grundschule“, sagte Rathausmitarbeiter Gerd Kube gestern auf Anfrage. Allerdings stand bislang besonders ein Grund dem Schwimmunterricht im Weg: Es gab keinen Ort dafür. Das Baxmannbad kommt nämlich nicht infrage, weil es im Winter geschlossen ist. Schwimmunterricht aber muss es das ganze Jahr über geben. Und in den Bädern in anderen Städten und Gemeinden gab es bislang keinen Platz für die Kinder aus Hessisch Oldendorf.

22 000 Euro möchte die Stadt im kommenden Jahr für den Schwimmunterricht ausgeben. Mit dem Geld möchte sie die Fahrt von der Grundschule ins Schwimmbad und zurück bezahlen. Denn wegen der langen Anfahrtswege kommen nur Sonderfahrten in Betracht, mit dem Linienbus wären die Kinder zu lange unterwegs. Die Kinder der Grundschule Heßlingen sollen ab 2015 im Hallenbad Aerzen planschen. Die Dritt- und Viertklässler aus Fischbeck und Hessisch Oldendorf werden nach Steinbergen fahren. „Im Hallenbad Rinteln gibt es keine freien Zeiten“, sagte Kube zur Begründung.

Weil die Stadt knapp bei Kasse ist, sollen die Schüler die Schwimmstunden gemeinsam nutzen. Die Schüler aus Heßlingen und Hemeringen etwa sollen ihre Stundenpläne so aufeinander abstimmen, dass sie sich bei der Fahrt ins Schwimmbad einen Bus teilen können. Und weil die Grundschule in Hessisch Oldendorf über vier vierte Klassen verfügt, sollen sie im Sommer im Baxmannbad abtauchen können.

Die Schulleiter hatten in der Vergangenheit wiederholt von der Stadt als Schulträger gefordert, dass sie den Schülern den Schwimmunterricht ermöglichen soll. Bevor die Kinder ins Becken springen können, ist nun aber erst einmal die Politik am Zug. Sie muss dem Plan der Verwaltung zustimmen, sprich das Geld freigeben.

Der Ausschuss für Schule, Familie und Sport wird das Thema in einem ersten Schritt am Mittwoch, 17. September, öffentlich beraten. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Rathaus Hessisch Oldendorf.

Ein wichtiger Punkt wird dann auch sein, woher das Geld für die Fahrt zum Schwimmunterricht stammen soll. Schließlich macht die Stadt seit Jahren Miese. Außerdem muss der Haushalt 2015 erst noch beraten werden. Bis dahin steht der Schwimmunterricht unter Vorbehalt.



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