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Bundestagsabgeordnete setzt sich für Anerkennung als eigene Behinderungsform ein

Lösekrug-Möller fordert Merkzeichen „Taubblind“

Fischbeck. Ins Dunkelcafé im Taubblindenwerk, in dem auf einem Erlebnisparcours in totaler Dunkelheit auf die Schwierigkeiten sehbehinderter Menschen im Alltag aufmerksam gemacht werden soll, kam auch SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller. Die Politikerin hatte gute Nachrichten im Gepäck – sie setzt sich für ein eigenständiges Merkzeichen „Taubblind“ (TBL) ein. „Taubblindheit ist eine Behinderung, die eigenständige Merkmale aufweist. Die Betroffenen können im Gegensatz zu Blinden oder gehörlosen Menschen die Funktionseinschränkungen nicht durch den jeweils anderen Sinn ausgleichen“, erläutert Lösekrug-Möller.

veröffentlicht am 20.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:41 Uhr

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Die SPD-Bundestagsfraktion hatte bereits im November 2012 einen Antrag auf Anerkennung der Taubblindheit als eigenständige Behinderung gestellt. In der Praxis würde ein eigenständiges Merkzeichen bedeuten, dass Bedarfe besser in die Leistungssysteme eingeordnet werden können. Auch müssen spezifische Hilfsmittel, Förder-, Reha- und Bildungsmaßnahmen dieser doppelten Behinderung entsprechend Rechnung tragen, ebenso wie die Aus- und Fortbildung von Pflege- und Assistenzpersonen.

„Das ist genau die Unterstützung, die Einrichtungen für Hörsehbehinderte benötigen“, so Rainer Freitag-Schlaugat, geschäftsführender Direktor des DTW.



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