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„Alles muss raus!“

Liedermacher „Stegliz“ kommt ins Kultourismusforum

HESSISCH OLDENDORF. Ein musikalisches Bonbon der Extraklasse serviert die Stadt Hessisch Oldendorf in Kooperation mit dem Werkhaus am 2. März im Kultourismusforum: den Hamelner Liedermacher Stegliz – im Weserbergland besser bekannt unter Stefan Gliwitzki.

veröffentlicht am 13.02.2018 um 16:54 Uhr
aktualisiert am 13.02.2018 um 18:30 Uhr

Der Hamelner Liedermacher Stegliz, im Weserbergland besser bekannt unter Stefan Gliwitzki, wird in Hessisch Oldendorf mit Geschichten über die Kuriositäten und die Kapriolen des Lebens unterhalten. Foto: boh
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Autor

Stefan Bohrer Reporter

Mit seiner „Gleismusik“ reiht sich Stegliz, in Zusammenarbeit mit Max Heckel, bemerkenswert in die Reihe deutscher Liedermacher von Hannes Wader bis Reinhard Mey ein und beweist ganz nebenbei, dass dem Alltäglichen oft das Besondere innewohnt. Gliwitzkis Credo lautet: „Alles muss raus!“ Und das ist gut so, möchte man mit dem geflügelten Wort eines ehemaligen Berliner Bürgermeisters antworten. Stegliz will sich nicht verstecken. Ganz im Gegenteil: Es reicht ihm nicht, Frontmann der Band „Tone Fish“ zu sein“. Er will seine ganze musikalische Bandbreite präsentieren.Stegliz hat noch ein erheblich höheres musikalisches Potenzial, was jetzt endlich an die Luft muss. Lieder mit Kopf und Herz, die Meinungen wagen und Standpunkte vertreten. Und das ganze aus tiefster musikalisch-persönlicher Überzeugung. Er knüpft dabei an die Tradition der Liedermacher an, kann aber auch den gehobenen Blödsinn in sich nicht zügeln. Will er auch gar nicht. Stegliz erzählt alltagstaugliche Geschichten über komische und kantige Typen, Kuriositäten und Kapriolen des Lebens und verschont dabei keines der beiden Geschlechter. Wer auf gute Laune lauert, liegt bei ihm goldrichtig.

Das Querdenken und intensive Zuhören sollte dabei allerdings nicht zu kurz kommen. Und wenn es tatsächlich mal ernst wird, dann ist das auch zwingend notwendig. Neben eigenen Liedern zietiert Stegliz auch die Granden der deutschen Liedermacherszene, setzt allerdings gekonnt eigene musikalische Akzente. „Ich habe Respekt vor Menschen, die etwas zu sagen haben“, betont er, „allerdings gab es davon früher mehr Leute als heute. Zeit also, dieses endlich zu ändern!“ Im Zeichen von political correctless und gesungenen Kreuzworträtseln wird zwischen Leisem und Lautem immer wieder die Vorzüglichkeit ironischer Elastizität geboten.


Karten für die Veranstaltung am 2. März im Kultourismusforum gibt es im Bürgerbüro der Stadtverwaltung für 12 Euro oder für 14 Euro an der Abendkasse.

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