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Ekaterina Kofanova spielt auf Hillebrand-Berner-Orgel / Instrument hervorragend für Werke des Barocks geeignet

Langanhaltender Beifall für eine Meisterin ihres Fachs

Fischbeck. „Dieses Instrument ist sehr gut gelungen. Die Orgel hat Stil, ist sehr elegant und schön und hat trotzdem einen kräftigen Klang.“ Die renommierte und vielfach ausgezeichnete Heidelberger Organistin Ekaterina Kofanova war voll des Lobes über die renovierte Hillebrand-Berner-Orgel. Im Rahmen der Reihe der Fischbecker Orgelkonzerte gastierte die 1973 im weißrussischen Minsk geborene Musikerin im Stift Fischbeck mit Orgelwerken von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach und dem wohl berühmtesten tschechischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, Petr Eben.

veröffentlicht am 30.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 06:41 Uhr

Äbtissin Uda von der Nahmer (v. re.) mit Organistin Ekaterina Ko

Autor:

Ernst August Wolf
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Gerade für Werke des Barocks und Neobarocks sei das Fischbecker Instrument hervorragend geeignet, erklärte Ekaterina Kofanova, aber auch im Hinblick auf avantgardistische Orgelwerke bewies die Fischbecker Orgel an diesem Abend ihre absolute Tauglichkeit.

Das letzte Stück des Konzertes, Petr Ebens „Hommage à Buxtehude“, griff zwei bereits vorher präsentierte Themen aus Buxtehude-Kompositionen auf und transponierte sie in einen modernen Kontext. „Da Petr Eben seine Komposition auf neobarocker Grundlage geschrieben hat, hätte er sich über diese Orgel sicherlich gefreut“, so Ekaterina Kofanova.

Gerade hinsichtlich barocker und neobarocker Musik besäße die Fischbecker Orgel einen ausgeprägten Charakter, sei dagegen weniger als symphonische Orgel für Werke moderner französischer Komponisten geeignet. Hohe Transparenz, eine überzeugende Disposition der Register, eine kräftige Klangfarbe, die perfekt in den Klangraum der Kirche passe, seien Elemente, die den Stil der Fischbecker Orgel charakterisierten.

Mit Ekaterina Kofanovas Orgelspiel genossen die sehr zahlreich erschienenen Konzertbesucher eine Meisterin ihres Fachs, die das gesamte Spektrum der Hillebrand-Berner-Orgel ausschöpfte. In den sehr lang anhaltenden Applaus für Kofanovas grandiose Leistung mischte sich auch der Stolz auf eine der weit und breit schönsten Orgeln. Dank des Engagements der Fischbecker Äbtissin Uda von der Nahmer und des Förderkreises Stift Fischbeck wird die Konzertreihe am Montag, 31. August, mit „Barockmusik und Improvisationen“ fortgesetzt. Zu Gast ist dann Sietze de Vries aus Groningen.



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