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Lang ersehnt – Ausbau rückt in greifbare Nähe

Haddessen (pj/jak). „Ich bin guter Hoffnung“, sagt Heinz Beißner, der soeben wiedergewählte Vorsitzende des Trägervereins Süntelbad Haddessen, „dass es mit dem Ausbau der Verbindungsstraße zwischen Pötzen und Haddessen jetzt was wird“. Um mit einer neuen Straßendecke den Verkehr wieder ins Rollen zu bringen, denke die Stadtverwaltung zurzeit intensiv über die mit 178 000 Euro veranschlagte Realisierung der lange geforderten Maßnahme nach.

veröffentlicht am 25.03.2009 um 16:54 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 15:41 Uhr

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Haddessen (pj/jak). „Ich bin guter Hoffnung“, sagt Heinz Beißner, der soeben wiedergewählte Vorsitzende des Trägervereins Süntelbad Haddessen, „dass es mit dem Ausbau der Verbindungsstraße zwischen Pötzen und Haddessen jetzt was wird“. Um mit einer neuen Straßendecke den Verkehr wieder ins Rollen zu bringen, denke die Stadtverwaltung zurzeit intensiv über die mit 178 000 Euro veranschlagte Realisierung der lange geforderten Maßnahme nach.
 Die Straße zwischen den beiden Sünteldörfern ist schon einige Jahre eine einzige Holperpiste, mit tiefen Schlaglöchern übersät, die zwar immer wieder ausgefüllt werden, um dann auch schon bald wieder ausgefahren zu werden. Mit Tempobeschränkungen hat man bisher versucht, den Verkehr auf der Verbindungsstraße aufrecht zu halten.
Straßenbau erfolgt
in einem Zuge

 Bisher scheiterte ein Ausbau an den hohen Kosten, da der Unterbau in einigen Streckenabschnitten nicht tragfähig ist, wie Fachleute herausfanden. „Nun gibt es ein neues Verfahren, das die Kosten sinken lässt“, sagt der Vorsitzende des Trägervereins, Süntels Ortsbürgermeister Heinz Beißner. Wurde bisher von einer Kostenhöhe von fast 300 000 Euro ausgegangen, verringert sich die Summe nun auf 178 000 Euro. Und dies bei einem Ausbau in einem Zuge. Zuvor war immer von einem teilweisen Ausbau gesprochen worden, der stets eine neue Baustelleneinrichtung erforderlich gemacht hätte – was sich kostensteigernd ausgewirkt hätte, wie Beißner ausführt.
 Nach dem neueren Verfahren wird der Unterbau aufgefräst und wieder eingebaut. Auf das verfestigte Material wird die Tragdeckschicht aufgetragen. „Es wird die Engstelle an den Fischteichen bleiben“, sagt Heinz Beißner. Sollte diese nämlich verbreitert werden, würde es die Kosten nach oben treiben. „Ohne eine Befestigung der Böschung ist eine Verbreiterung nicht möglich“, erklärt der Ortsbürgermeister.
Stadt setzt auf Geld
aus EU-Programm

 Für die Betreiber des Freibades bedeute der Straßenausbau auch einen Griff in die Kasse des Trägervereins Süntelbad, da die neue Teerdecke 16 bis 18 Zentimeter höher wird. „Für die Anpassung der Parkplatzausfahrt einschließlich deren Befestigung werden rund 8000 Euro benötigt, um es vernünftig zu machen“, erklärt Heinz Beißner. Im Moment geht er davon aus, dass vieles in Eigenleistung gemacht werde, wie dies beim Trägerverein und der DLRG-Ortsgruppe üblich ist. Die Lebensretter um Herm Henkel haben seit vielen Jahren mit dem unermüdlichen Einsatz ihrer Mitglieder großen Anteil am Erhalt des beliebten Freibades zwischen den Sünteldörfern Haddessen und Pötzen.
 Auf Anfrage sagt Bürgermeister Harald Krüger, dass die Verwaltung bereits einen mündlichen Antrag für eine Unterstützung aus dem EU-Programm „Profil“ gestellt habe. „Schriftlich wird der Antrag an die GLL ( Behörde für Geoinformationen, Landentwicklung und Liegenschaften) nachgereicht, sowie der Verwaltungsausschuss das Vorhaben abgesegnet hat“, erklärt das Stadtoberhaupt. Ausgelotet hat die Stadtverwaltung auch bereits die mögliche Finanzierung des Straßenbaus. Aus dem Profile-Programm könnten 57 000 Euro abgerufen werden. Der Landkreis Hameln-Pyrmont wäre mit 17 000 Euro im Boot. Da die Ortschaft Süntel im Vorjahr ganz sparsam gewirtschaftet hat, stehen noch 15 200 Euro aus dem Topf der Dorfstrukturmittel zur Verfügung. Hinzu kommen weitere 17 000 Euro für dieses Jahr. Mit dem städtischen Anteil und Restmitteln in Höhe von 10 000 Euro, die beim Ausbau des Verbindungsweges zwischen Zersen und der Kreisstraße 87 zwischen Krückeberg und Wickbolsen eingespart werden konnten, wäre die Maßnahme in der Ortschaft Süntel finanziell abgesichert, rechnet der Bürgermeister vor.



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