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Verkehrswege in Hessisch Oldendorf werden wieder mit Bitumen und Splitt gegen Risse geschützt

Längere Lebensdauer für Straßen

HESSISCH OLDENDORF. Auch in diesem Jahr sollen wieder einige Straßen im Stadtgebiet „gesplittet“ werden. Diese Oberflächenversiegelung mit Bitumen und Splitt ist notwendig, damit kein Wasser durch Risse in der Fahrbahndecke in die unteren Schichten der Straße eindringen und sie nach oben drücken kann.

veröffentlicht am 12.04.2017 um 17:29 Uhr

Damit es in Hessisch Oldendorf nicht zu Schäden in Fahrbahndecken kommt, sollen im ganzen Stadtgebiet Straßenoberflächen versiegelt werden. Foto: dana
Johanna Lindermann

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HESSISCH OLDENDORF. Auch in diesem Jahr sollen wieder einige Straßen im Hessisch Oldendorfer Stadtgebiet „gesplittet“ werden. Mit dieser Methode kann die Nutzungsdauer von Straßen verlängert werden.

„Diese Oberflächenversiegelung ist notwendig, damit kein Wasser durch Risse in der Fahrbahndecke in die unteren Schichten der Straße eindringen kann“, erklärt Sven Sattler, Vorsitzender des Ausschusses für Bau, Umwelt-, Feuerschutz und Energiemanagement. „Wenn es gefriert, würde es nämlich die Straße nach oben drücken.“ Dann würden auf die Anwohner hohe Kosten zukommen. Zur Vorbeugung müsse die sogenannte Splittung daher in regelmäßigen Abständen von einigen Jahren erfolgen.

Dabei wird heißes, flüssiges Bitumen über die Straßen maschinell gesprüht. Wenn nötig, werden vorher Risse und andere Schäden an der Straße mit einer bituminösen Ausgleichsmasse aufgefüllt. Bitumen wird aufgrund seines Aussehens häufig mit Teer verwechselt, wird im Gegensatz dazu jedoch aus Erdöl gewonnen. Zur Befestigung wird im selben Arbeitsschritt Splitt darauf verstreut, der durch den Verkehr eingefahren werden muss. Der anschließend noch übrig gebliebene Splitt wird mit einer Kehrmaschine von der Straße gefegt. Nur was unter geparkten Pkw liegenbleibt, müssen die Anwohner selbst wegfegen.

In seiner jüngsten Sitzung stimmte der Ausschuss für Bau, Umwelt-, Feuerschutz und Energiemanagement einstimmig für die Oberflächenbehandlung der angedachten Straßen. Nach derzeitiger Planung müssten damit insgesamt etwa 20 000 Quadratmeter Straße bearbeitet werden. Dabei handelt es sich bisher um 17 Straßen im Hessisch Oldendorfer Stadtgebiet. Sie verteilen sich auf die Kernstadt, das Rohdental, das Sonnental, Fischbeck, Süntel und Großenwieden.

Diese Liste könne sich jedoch noch ändern, sagt Sattler. „Es können noch Straßen dazukommen oder von der Liste gestrichen werden.“ Die Vorschläge für die Straßen kamen sowohl von der Verwaltung, als auch von Jagdgenossenschaften und Ortsräten.

Im Haushalt sind 250 000 Euro für Straßenunterhaltung vorgesehen, davon entfallen zirka 50 000 Euro auf die Splittung von Straßen. Auch die Ortsräte beteiligen sich mit Dorfstrukturmitteln an den Kosten für die Maßnahme.

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