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Friedrichshagener Unternehmen „Next Vision“ will mit der Hochschule Weserbergland ein Forschungsprojekt starten

Ländliche Region und Technologie müssen kein Widerspruch sein

Friedrichshagen (red). An guten Ideen, kreativen Köpfen und einem leistungsstarken Mittelstand mangelt es im heimischen Landkreis nicht, da waren sich die Gäste des in Friedrichshagen ansässigen IT-Unternehmens „Next Vision“ einig. „Eine ländlich geprägte Region und moderne Technologie müssen kein Widerspruch sein“, sagt Geschäftsführer Patrick Söhlke. Gemeinsam mit der Hochschule Weserbergland plant das in Hessisch Oldendorf ansässige Unternehmen ein zweijähriges Forschungsprojekt im Rahmen des Förderprogramms Zentrale Innovationsoffensive (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft. Ziel des Projekts ist es, eine anwendungsübergreifende Kommunikationsplattform für Geschäftsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter in mittelständischen Unternehmen zu schaffen und diese für alle benötigten Endgeräte verfügbar zu machen. Hintergrund: Ein Zugriff auf relevante Informationen, Wissen und Experten sollte unabhängig von Ort und Zeit verfügbar sein, um schnell und sicher Entscheidungen fällen und mit anderen Personen kommunizieren zu können. Aus diesem Grund sollten Extranet, Intranet und Internet sowie PC, Notebook, Tablet und mobile Endgeräte jederzeit über eine sichere Verbindung eingebunden werden können.

veröffentlicht am 05.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:21 Uhr

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Mit der HSW, so Söhlke, könne Forschung und Entwicklung im Landkreis vorangetrieben werden und das Weserbergland zunehmend auch für Fachkräfte und junge Familien attraktiv werden.

Prof. Dr. Michael Städler, Dekan des Fachbereichs Informatik der HSW, wies darauf hin, dass lediglich ein Drittel der Studierenden in der Region beheimatet sei. „Unser Einzugsgebiet ist natürlich weitaus größer, denn die Zahl der Unternehmen in und um Hameln, die in den von uns angebotenen Studiengängen ausbilden, ist überschaubar.“

Kleinstunternehmen verwenden heutzutage bereits eine umfangreiche virtuelle Infrastruktur (unter anderem Hardware, Netzwerke, Bildschirmübertragung) sowie Collaboration & Social Software, Dokumentenmanagement, Business Intelligence, Soziale Netzwerke, Instant Messaging, Video Conferencing und Verschiedenes mehr beinhaltet. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ließe sich diese Liste noch um viele weitere Anwendungen und Lösungen ergänzen. Eine neue Plattform sollte in jedem Fall ein integriertes praxisorientiertes Arbeiten ermöglichen und dem Anwender einen großen Teil der Arbeit abnehmen, meint Söhlke. Dies könne über ein lernendes, kontext-sensitives System erreicht werden, das selbstständig alle relevanten Informations- und Kommunikationskanäle nutzerspezifisch bereitstellt. Ziel des gemeinsamen Projekts ist es, ein System zu entwickeln, das den Anwender aktiv und präzise in seiner konkreten Arbeitssituation unterstützt. Patrick Söhlke, Geschäftsführer der Next Vision GmbH: „Ich freue mich ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit der Hochschule, um die Innovationskraft der Region Weserbergland gemeinsam zu stärken.“

„Technische Innovationszyklen werden immer kürzer, Lieferketten komplexer, und ein immer flexibler werdender Arbeitsmarkt erfordert gerade im Mittelstand ein ausgeprägtes Wissensmanagement“, sagt Prof. Dr. Michael Städler, Dekan des Fachbereichs Informatik der HSW, der wie Söhlke dem gemeinsamen Projekt mit Spannung entgegenblickt. Landrat Rüdiger Butte, erklärte, dass der Landkreis hochinnovativ sei und mit einem ausgesprochen engagierten Mittelstand punkten könne, wie zahlreiche weitere Beispiele zeigten.



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