weather-image
27°
Sachstandsbericht Breitbandausbau im Rat

Lachem dabei, Hemeringen teilweise

HEMERINGEN/LACHEM. Die Versorgung der Stadt Hessisch Oldendorf und ihrer 24 Dörfer mit dem Glasfaserkabel sei derzeit noch „grottenschlecht und für die heimischen Unternehmen eine Katastrophe“. Das stellte Bürgermeister Harald Krüger eingangs eines „Sachstandsberichts Breitbandausbau“ im Ortsrat Hemeringen/Lachem heraus.

veröffentlicht am 07.09.2018 um 20:45 Uhr

„Die Versorgung der Stadt Hessisch Oldendorf und ihrer 24 Dörfer mit dem Glasfaserkabel ist grottenschlecht und für die heimischen Unternehmen eine Katastrophe. Harald Krüger Bürgermeister
Avatar2

Autor

Burkhard Reimer Reporter
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Allerdings wird, wie bereits berichtet, die Firma htp nun im Rahmen eines Förderprojekts einen Glasfaserring in Hessisch Oldendorf verlegen, und bei den Anschlüssen der Dörfer „ist Lachem definitiv dabei“, verkündete der Bürgermeister. Für Hemeringen sei derzeit allerdings nur ein „teilweiser Ausbau“ vorgesehen. Vieles hänge von der Anschlussbereitschaft der Bevölkerung ab. So sei auch Lachems Anschluss an das Hauptkabel an die allerorts geltende Voraussetzung geknüpft, dass mindestens 40 Prozent der Haushalte in einen Vertrag mit htp einwilligten, denn schließlich müssten auch die Hannoveraner nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten arbeiten.

Und wenngleich der Anschluss, „nicht zuletzt im Hinblick auf den künftigen Werterhalt einer Immobilie, so wichtig ist wie eine Wasser- oder Stromleitung“, mahnte Krüger, sei das Erreichen der 40-Prozent-Marke „absolut kein Selbstläufer“. Insofern sehe er sich, auch wenn er das ja eigentlich gar nicht dürfe, durchaus veranlasst, Werbung für ein Unternehmen zu treiben, das „da in die Bresche springt, wo ein deutlich größerer Anbieter sich zurückgezogen hat“. Auch Ortsbürgermeister Klaus Brzesowsky schloss sich an und verwies darauf, dass es „die Chance, den Anschluss kostenfrei bis in den Keller verlegt zu bekommen, so schnell nicht wieder geben wird“.

„Was aber geschieht“, fragte eine Einwohnerin, „wenn in Lachem die 40 Prozent erreicht würden, sonst aber nirgendwo“? Bürgermeister Krügers Antwort darauf lautete kurz und knapp: „Das kann und will ich mir überhaupt nicht vorstellen.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare