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Ausstellungen in Lachem und Fuhlen / Schirin Fatemi aus Rom angereist

„Kunst im Weg“ kommt in die Dörfer

FUHLEN/LACHEM. Das hätte sich vor sechs Jahren niemand vorstellen können, dass zu der vierten Auflage des Projekts „Kunst Im Weg“ eine Künstlerin eigens aus Rom anreist. Tatsächlich macht das zum kommenden Wochenende Schirin Fatemi. Ihre und Werke von anderen Künstlern werden auf Höfen in Fuhlen und Lachem zu sehen sein.

veröffentlicht am 05.09.2018 um 17:57 Uhr

Die Hamburger Künstlerin Suse Haugk hängt erste ihrer Bilder in der Scheune Meier in Lachem auf. Foto: LD

Autor:

Lene Dibbern
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Schirin Fatemi ist Diplomkünstlerin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Rom, ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt in der Malerei und Druckgrafik. Heute lebt und arbeitet sie in der Nähe von Hannover und in Rom. Auf dem Hof Rehse-Gliesmann in Fuhlen werden neben ihrer Malerei auch ihre neuesten Radierungen zu sehen sein, die in der römischen Druckgrafikwerkstatt entstanden sind.

Auch die anderen Aussteller sind renommierte Künstler und nehmen weite Anreisen gerne in Kauf, um bei „Kunst im Weg“ dabei sein zu können. „In unseren kühnsten Träumen haben wir das nicht für möglich gehalten, als 2011 die Idee entstand, ein derartiges Projekt in Hessisch Oldendorf zu starten“, erinnern sich die Organisatorinnen Britta Samsen-Huch und Barbara Jahn. Damals war die Hessisch Oldendorfer Künstlerin Britta Samsen-Huch als Gast zur Teilnahme am „Kunstwandeln“ in Rheden bei Gronau eingeladen. „So etwas versuchen wir bei uns zu organisieren“, war der spontane Gedanke von Barbara Jahn. Die Vorsitzende des Culturvereins Hessisch Oldendorf kann Britta Samsen-Huch für die Idee begeistern und die Vorstandskollegen für das Projekt gewinnen.

Nun gilt es Gastgeber zu finden, denn damit steht und fällt das Konzept. „Ohne die Bereitschaft der Eigentümer uns ihre Scheunen, Werkstätten, Gärten und Höfe zur Verfügung zu stellen, hätten wir unsere Idee begraben können. Wir hatten Glück, dass in Fuhlen durch die Teilnahme am Wettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ große Motivation herrschte, sich auf unser Projekt einzulassen. Es ist einer der wesentlichem Gedanken bei ‚Kunst im Weg‘, sich buchstäblich auf den Weg zu machen und so lag es nahe, in Lachem als zweiten Ort zu fragen, zumal wir dort mit dem Kunsthof von Nora und Friedrich Heißmeyer eine einmalig gute Ausgangsposition vorgefunden haben“, erklärt Britta Samsen-Huch.

„Es bedurfte nur weniger Gespräche und Britta kann Künstler einladen, denn die Voraussetzungen sind geschaffen, dank des Mutes der Fuhlener und Lachemer sich auf unsere Vision einzulassen“, sagt Barbara Jahn. Wenn es mir gelingt, damit etwas Staub aufzuwirbeln, hat sich meine Reise nach Lachem schon gelohnt“, sagt Suse Haugk aus Hamburg, als sie am Mittwoch in der Scheune von Ulrike und Heiner Meier ihre Bilder aufhängt.



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