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Künstler gestaltet „brennenden Dornbusch“

Fischbeck (pj). „Die Idee stammt von Pilgern, die auf dem Weg von Loccum nach Volkenroda hier in Fischbeck vorbeikommen“, erklärt Äbtissin Uda von der Nahmer. Die Pilger, die meist abends erschöpft in der altehrwürdigen Stiftskirche einkehrten, suchten einen Platz der Ruhe mit einem Andachtsleuchter. Sie wollten innehalten und ein Licht anzünden. In der Werkstatt des Hannoveraner Künstlers Hilko Schomerus ist ein eindrucksvoller Leuchter entstanden, den Äbtissin Uda von der Nahmer und Kapitularin Ursula Schroeder jetzt gemeinsam mit dem Künstler vorstellten.

veröffentlicht am 09.04.2010 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 15:21 Uhr

Dornbusch
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Fischbeck (pj). „Die Idee stammt von Pilgern, die auf dem Weg von Loccum nach Volkenroda hier in Fischbeck vorbeikommen“, erklärt Äbtissin Uda von der Nahmer. Die Pilger, die meist abends erschöpft in der altehrwürdigen Stiftskirche einkehrten, suchten einen Platz der Ruhe mit einem Andachtsleuchter. Sie wollten innehalten und ein Licht anzünden. In der Werkstatt des Hannoveraner Künstlers Hilko Schomerus ist ein eindrucksvoller Leuchter entstanden, den Äbtissin Uda von der Nahmer und Kapitularin Ursula Schroeder jetzt gemeinsam mit dem Künstler vorstellten. Die Äbtissin hatte Kontakt mit Hilko Schomerus aufgenommen, von dem sie bereits Arbeiten gesehen hatte. Der Künstler kam daraufhin ins Stiftsdorf, um sich einen Eindruck von dem Raum zu verschaffen, für den sein Kunstwerk sein sollte. Der Platz am Eingang zur Krypta mit „Christus im Elend“ zur Rechten wurde als Standort für das Kunstwerk gewählt. Für Hilko Schomerus stand fest, dass es nur „der brennende Dornbusch“ sein kann, denn „das Thema ist ideal für einen Fürbittenleuchter“. Vor ihm könne man Dankbarkeit zum Ausdruck und mit ihm Licht ins Dunkel bringen. Rasch schuf er einige Entwürfe, um vor allem die richtige Größe für das Werk zu finden. Im riesigen Gotteshaus dufte es nicht zu klein sein, es sollte aber auch nicht zu groß werden für den Platz im Seitenraum vor dem Eingang zur Krypta.

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