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Idee kommt von Pilgern / Hilko Schomerus schuf das Werk für die Fischbecker Stiftskirche

Künstler gestaltet „brennenden Dornbusch“

Fischbeck (pj). „Die Idee stammt von Pilgern, die auf dem Weg von Loccum nach Volkenroda hier in Fischbeck vorbeikommen“, erklärt Äbtissin Uda von der Nahmer. Die Pilger, die meist abends erschöpft in der altehrwürdigen Stiftskirche einkehrten, suchten einen Platz der Ruhe mit einem Andachtsleuchter. Sie wollten innehalten und ein Licht anzünden. In der Werkstatt des Hannoveraner Künstlers Hilko Schomerus ist ein eindrucksvoller Leuchter entstanden, den Äbtissin Uda von der Nahmer und Kapitularin Ursula Schroeder jetzt gemeinsam mit dem Künstler vorstellten.

veröffentlicht am 09.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 15:21 Uhr

Hilko Schomerus mit André Horstmeyer von der Sparkasse Weserberg
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Die Äbtissin hatte Kontakt mit Hilko Schomerus aufgenommen, von dem sie bereits Arbeiten gesehen hatte. Der Künstler kam daraufhin ins Stiftsdorf, um sich einen Eindruck von dem Raum zu verschaffen, für den sein Kunstwerk sein sollte. Der Platz am Eingang zur Krypta mit „Christus im Elend“ zur Rechten wurde als Standort für das Kunstwerk gewählt. Für Hilko Schomerus stand fest, dass es nur „der brennende Dornbusch“ sein kann, denn „das Thema ist ideal für einen Fürbittenleuchter“. Vor ihm könne man Dankbarkeit zum Ausdruck und mit ihm Licht ins Dunkel bringen. Rasch schuf er einige Entwürfe, um vor allem die richtige Größe für das Werk zu finden. Im riesigen Gotteshaus dufte es nicht zu klein sein, es sollte aber auch nicht zu groß werden für den Platz im Seitenraum vor dem Eingang zur Krypta.

„Schlicht, aber aussagestark sollte das Kunstwerk werden“, erklärt Uda von der Nahmer. „Hier wurde für einen kraftvollen Ort etwas Eindrucksvolles geschaffen“, sagt Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger bei der offiziellen Vorstellung. Und sein Stellvertreter Heinz Beißner betont: „Die Idee wurde gelungen umgesetzt.“ In vielen Stunden Arbeit hat Hilko Schomerus, ein gelernter Kunstschmied, den „brennenden Dornbursch“ aus Eisen hergestellt. Der Rohling wurde verzinkt und später geschwärzt, was dazu beiträgt, dass sich das Licht der zahlreichen kleinen Leuchter darauf spiegelt und damit Bewegung schafft – was geradezu an einen brennenden Busch erinnert. Finanziert wurde das Kunstwerk übrigens durch Spenden der Gästeführer, von Stiftsdamen und eine großzügige Zuwendung aus der Stiftung der Sparkasse Weserbergland.



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