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Ortswehr Barksen leistete im abgelaufenen Jahr 9643,97 Stunden ehrenamtlichen Dienst

Kreisweit oben an der Spitze

BARKSEN. In einem Jahr 9643,97 Stunden ehrenamtlicher Dienst: Diese Zahl klingt schon beeindruckend vor dem Hintergrund, dass die Stunden von der freiwilligen Feuerwehr im 500-Seelen-Dorf Barksen geleistet wurden.

veröffentlicht am 20.01.2019 um 15:26 Uhr

Das Einsatzgebiet Hohenstein verlangt der Ortswehr Barksen sehr viel ab.Foto: ah
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Annette Hensel Reporterin
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35 Männer und Frauen gehören dort zur Einsatzabteilung, also jeder 14. Einwohner; 16 von ihnen sind zusätzlich Atemschutzgeräteträger. Bekannt ist die Ortswehr für ihre sensationelle Ausrückezeit von durchschnittlich drei Minuten sowie für die gute Nachwuchsarbeit. Laut Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Kurbgeweit steht die vor zehn Jahren gegründete Kinderfeuerwehr mit 17 Mitgliedern wie auch die Jugendfeuerwehr (amtierender Kreis- und Vizekreismeister!) mit 18 Mitgliedern „kreisweit oben an der Spitze“.

Mehr als 20 Mal rückten die Aktiven 2018 im eigenen Einsatzgebiet aus, doch da die Ortswehr Barksen auch Fachpersonal für die Stadtfeuerwehr stellt, kommt sie auf rund 50 Einsätze. „Hintergrund ist die gute Tagesverfügbarkeit unserer Einsatzkräfte und die hohe Anzahl an Atemschutzgeräteträgern, wodurch wir bei den meisten Einsätzen als Unterstützung der Schwerpunktwehr mitalarmiert werden“, so Ortsbrandmeister Benjamin Ebbighausen, der am Samstag für die nächsten sechs Jahre wiedergewählt wurde.

Ebbighausen berichtet: „Unser Einsatzgebiet ist vielfältig, denn der Hohenstein, der uns sehr viel abverlangt, zählt dazu, der Steinbruch, große Waldgebiete, normale Wohnbebauung und das Industriegebiet in der Kernstadt.“ Wie gefährlich und hart der Dienst sein kann, macht sein Rückblick deutlich: Zwei Tote mussten die Einsatzkräfte 2018 am Hohenstein aus unwegsamem Gelände bergen, bei Bränden kamen zwei weitere Personen ums Leben.

In den fast 10000 Dienststunden enthalten sind auch die Begleitung der Truppmann-Ausbildung, Kontrollen der Wasserentnahmestellen im Ort, Fort- und Weiterbildungen. Hinzukommt die Sicherung von und Teilnahme an Veranstaltungen wie der Gewerbeschau Herbstflair, bei der die Aktiven nachts zum Großbrand in der Mittelstraße eilten.

„Ihr liefert konstant hervorragende Arbeit ab, und eure Dienststunden – das ist absoluter Wahnsinn“, lobt der stellvertretende Bürgermeister Marco Guss. Als „tolle, agile Ortsfeuerwehr“ bezeichnet Jürgen Selle, Kreisabschnittsleiter West die Barksener.

Die Ortswehr ist nebenbei auch sehr gut ausgestattet: Dank Förderverein und Sponsoren konnte sie eine Wärmebildkamera, einen mobilen Rauchschutz und für die Jugendarbeit ein SG 40-Zelt anschaffen. Für den modernen Einsatzdienst ist sie ebenfalls gut ausgerüstet: Die Beschaffung des nagelneuen Mannschaftstransportwagens bezeichnet Ebbighausen als „Meilenstein in unserer Feuerwehrgeschichte“.



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