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„Doch der Bedarf ist da“ / Nachbarschaftsnetzwerk lädt ein, um sich vorzustellen

Konkret um Hilfe gebeten hat noch niemand

Hemeringen/Wahrendahl/Lachem. Ein „Modell für die Zukunft“, wie Jens Riesener es nennt, scheint das im Aufbau befindliche Netzwerk „Helfende Hände“ tatsächlich zu sein: Aus unterschiedlichen Regionen, in denen eine ähnliche Form der organisierten Nachbarschaftshilfe geplant ist, erhält der Hemeringer Pastor Anfragen, wie man solch ein Projekt anschiebt.

veröffentlicht am 12.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:21 Uhr

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Autor:

Annette Hensel
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In Hemeringen, Wahrendahl und Lachem vermehren sich die „Helfenden Hände“: 30 Personen sind es jetzt, die Senioren unterstützen, begleiten, unterhalten oder Kinder bei den Hausaufgaben betreuen wollen. Weitere haben ihre Bereitschaft erklärt, im Notfall mit anzupacken, scheuen aber eine schriftliche, sprich verbindliche Zusage.

Konkret um Hilfe gebeten hat vor Ort allerdings bislang niemand. Dabei wissen die „Helfenden Hände“, wo Bedarf etwa an einem Fahrdienst vorhanden ist. „Das machen schon die Kinder oder die Nachbarn“ oder „Das schaffe ich noch alleine – vielleicht später mal“, bekommen sie jedoch bei Hausbesuchen zu hören. „Die Älteren möchten eben möglichst lange selbstständig bleiben, vielleicht ist es auch ein Problem, Fremde ins Haus zu lassen“, fassen die Ehrenamtlichen ihre Erfahrung zusammen.

Um sich, ihre Arbeit und Ziele vorzustellen, wollen die „Helfenden Hände“ Anfang November zu einem Kaffeenachmittag einladen.

Insgesamt haben sie den Eindruck: „Die Leute sind positiv abwartend, so nach dem Motto: Mal sehen, wie sich das entwickelt.“

30 Personen haben sich beim Netzwerk „Helfende Hände“ zusammengefunden, um Menschen zu unterstützen.ah



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