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Verhandlungen über Wiedereröffnung laufen

Kommt Rewe zurück?

HESSISCH OLDENDORF. Der Wunsch vieler Hessisch Oldendorfer könnte wahr werden: Ein neuer Rewe für die Kernstadt. Die Sprecherin des Rewe-Konzerns, Daniela Beckmann, bestätigte gegenüber unserer Zeitung, Rewe habe „grundsätzlich Interesse den Standort neu aufleben zu lassen“. Nähere Auskünfte möchte man seitens des Konzerns allerdings nicht geben, da die Gespräche zum aktuellen Zeitpunkt noch laufen würden. Auch Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger bestätigt, dass Gläubiger, Insolvenzverwalter und Rewe wieder miteinander sprechen.

veröffentlicht am 07.06.2016 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

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Autor:

von Maike Lina Schaper und Johanna Lindermann
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Seit dem 25. Oktober vergangen Jahres ist der Supermarkt geschlossen. Angeblich hatte es Probleme mit der Höhe der Pacht gegeben, weswegen der Hessisch Oldendorfer Standort für den Supermarkt unwirtschaftlich geworden sei. Bereits kurz vor der Schließung hatten Politik und Hessisch Oldendorfer noch Hoffnung, dass Rewe nicht gehen würde. Auch damals habe man von Gesprächen gehört und dass Rewe eigentlich gar nicht gehen wollte. Es gab sogar eine private Unterschriftenaktion für die Rettung des Geschäftes. Doch alles half nichts. Rewe zog aus und hinterließ Leere an der Segelhorster Straße. Die verbleibenden Geschäfte, wie der 1-Euro-Discounter Tedi und der Textil-Discounter Kik, schaffen es nicht allein, die Kundenströme in den östlichen Teil der Kernstadt zu ziehen, was sich auch auf die nahe gelegene Lange Straße und die kleinen Läden dort ausgewirkt hat. Viele Kunden hatten den Besuch bei Rewe genutzt, um weitere Besorgungen in der Nähe zu machen. Die Schließung der Rewe-Filiale hat die Abwärtsspirale, in der der städtische Einzelhandel ohnehin seit Langem steckt, nochmals beschleunigt. „Das war zu erwarten“, kommentierte Bürgermeister Harald Krüger. Aus diesem Grund wünscht er sich, dass Rewe „so schnell wie möglich“ zurückkehrt.

In einer kürzlich durchgeführten Straßenumfrage unserer Zeitung bestätigten viele Hessisch Oldendorfer, dass ihnen der Supermarkt abgehe: „Rewe fehlt an allen Ecken und Kanten“, sagt der Barksener Herbert Patzelt. In der Stadt bliebe nur Edeka, um das Angebot an Supermarkt-Artikeln abzufangen. In der Konsequenz sei der Laden voll und „dadurch, dass die Alternative fehlt, sind manche Produkte nach 18 Uhr bei Edeka leider schon ausverkauft“, kritisiert die Hessisch Oldendorferin Katrin Söffker-Bock. Außerdem befinden sich nun die Einkaufsmärkte gebündelt im Westen der Kernstadt. „Für die Menschen aus den Dörfern und Siedlungen war Rewe viel einfacher zu erreichen als die anderen Supermärkte“, sagt Brigitte Naserke aus Höfingen.



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