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Großaufgebot von Feuerwehren und DRK proben den Ernstfall

Klinik muss evakuiert werden

Hessisch Oldendorf (ubo). Ein Großaufgebot von Feuerwehren und DRK probte am Samstag die Evakuierung von 23 Vermissten an der BDH-Klinik (Neurologische Klinik) in Hessisch Oldendorf. Kurz nach 13 Uhr löste Dr. Andreas Bertomeu, Notarzt der Intensivstation, den Alarm als unklare Feuermeldung und rund 20 „Vermissten“ (aktive Feuerwehrleute) aus.

veröffentlicht am 01.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 02:21 Uhr

Die Feuerwehr rettet einen vermeintlich Vermissten. Foto: ubo
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Nachdem die Führungskräfte um Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Hoffmann in der Brandmeldezentrale den entsprechenden Brandmelder ausfindig gemacht hatten, mussten die Einsatzkräfte auf die Rückseite des Komplexes zum Haus 4 umziehen, was einige Zeit in Anspruch nahm. Die Brandbekämpfung funktionierte sehr schnell, während die Atemschutztrupps ihre Zeit bis zur Menschenrettung benötigten. Nach und nach trafen die Ortswehren Barksen, Fuhlen, Großenwieden, Krückeberg, Segelhorst und Welsede ein. Zudem wurden die Drehleiter aus Hameln zur Menschenrettung, die Technische Einsatzleitung (TEL) und der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises angefordert. Insgesamt waren 157 Feuerwehrleute, davon 21 Atemschutzgeräteträger und 44 DRK-Retter aus Hessisch Oldendorf, Hameln und Bad Münder mit rund 25 Fahrzeugen im Einsatz.

Die Einsatzleitung übernahm der stellvertretende Stadtbrandmeister Karsten Redecker mit Dr. Andreas Bertomeu und Michael Bretzig vom DRK.

Nach den Worten Redeckers übten die Atemschutzgeräteträger zum ersten Mal die Notfallrettung eines Atemschutztrupps mit dem Transport durchs Treppenhaus. Redecker zeigte sich trotz der anfänglichen Verzögerungen bei der Zusammenarbeit mit dem DRK und der TEL sehr zufrieden. „So etwas könnte man häufiger üben“, so sein Fazit.



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