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Klare Entscheidung für Partner in Hameln

Hessisch Oldendorf (pj). Es ist raus: Das Stromnetz im 120 Quadratkilometer großen Hessisch Oldendorfer Stadtgebiet betreibt künftig eine Netzgesellschaft. Dazu gehören die Stadt Hessisch Oldendorf und die Stadtwerke Hameln GmbH.

veröffentlicht am 19.08.2011 um 11:04 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:21 Uhr

Stromversorgung in Hessisch Oldendorf
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Große Freude bei Susanne Treptow, die ebenso wie alle Zuhörer der gestrigen Ratssitzung nach dem nichtöffentlichen Teil, das Ergebnis mitgeteilt bekam. Große Enttäuschung bei den rund 80 Mitarbeitern von e.on Westfalen Weser über die einstimmig gefasste Entscheidung des Rates. Bisher hat der Konzern das Stromnetz in der Stadt und den 24 dazugehörigen Dörfern betrieben. Die Konzession läuft zum Ende dieses Jahres aus, es musste deshalb ein neuer Netzbetreiber gefunden werden.

Mit e.on Westfalen Weser, RWE, den Stadtwerken Hameln und den Stadtwerken Rinteln waren bis zuletzt vier Bewerber im Rennen. Dass Hessisch Oldendorf das Netz selbst betreibt, war den Politikern zu risikoreich. Vor der Entscheidung war eine Analyse in Auftrag gegeben worden. Diese ergab, dass „die Netze wirtschaftlich zu betreiben sind und über eine Laufzeit von 20 Jahren der Ertragswert über dem eingesetzten Kapital liegt“, wie Bürgermeister Harald Krüger sagt.

Warum die großen Konzerne RWE und e.on bei der Entscheidung hinten runterfielen, macht ein Ratsherr kürzlich deutlich: „Die Großkonzerne sind keine kommunalen Wohltäter, ihr Streben nach Gewinnmaximierung geht zulasten der Region.“ Dass die Hessisch Oldendorfer sich dem Partner in der Kreisstadt Hameln zuwandten, liegt nicht zuletzt daran, dass die Wertschöpfung in der Region bleiben soll. „Womit wir jetzt in jedem Fall rechnen, ist eine gerichtliche Auseinandersetzung mit e.on“, sagen Ratsmitglieder.



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