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Bündnispartner aus Hessisch Oldendorf, Auetal und Rinteln reisen zur Preisverleihung nach Berlin

Kita-Bündnis im Finale

HESSISCH OLDENDORF/BERLIN. Für das Bündnis „Qualität im Dialog“ aus dem Weserbergland startet das Jahr mit guten Nachrichten: Der Zusammenschluss rund um Kindertageseinrichtungen aus Hessisch Oldendorf, Auetal und Rinteln hat es in die Endrunde des Deutschen Kita-Preises geschafft.

veröffentlicht am 18.01.2019 um 15:59 Uhr
aktualisiert am 18.01.2019 um 20:50 Uhr

Frühkindliche Förderung ist ein wichtiger Baustein in den Kindertageseinrichtungen – und hier wird in Hessisch Oldendorf vorbildliche Arbeit geleistet. Foto: pixabay/Themenbild
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Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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Das Team des Bündnisses wird im Mai bei der Preisverleihung in Berlin dabei sein. Als eine von insgesamt zehn Initiativen im Finale kann es dort auf eine von fünf Auszeichnungen in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ hoffen: Das erstplatzierte Team darf 25 000 Euro mit nach Hause nehmen. Vier Zweitplatzierte werden mit immerhin jeweils 10 000 Euro ausgezeichnet.

„Ich freue mich über die Anerkennung, die das Bündnis ‚Qualität im Dialog‘ bekommt. Sie ist verdient“, so die Grünen-Abgeordnete Anja Piel aus Fischbeck. „Auetal, Hessisch Oldendorf und Rinteln zeigen, worauf es bei der frühkindlichen Bildung zukünftig ankommen wird: Vernetzung, maßgeschneiderte Qualitätsstandards und gute Ideen, damit die Kinder in unserer Region von Anfang an optimal gefördert werden.“

Wichtiger als einzelne Leuchtturm-Kitas sei, dass in allen Einrichtungen das Beste aus den Ressourcen gemacht werde, die vorhanden seien. „Auch deshalb pochen wir im Landtag immer wieder darauf, nicht nur an Gebührenfreiheit und Kita-Ausbau zu denken, sondern die Qualität der frühkindlichen Bildung in den Fokus zu nehmen“, betont Piel.

Und so entscheidet sich, ob das Team des Bündnisses „Qualität im Dialog“ eine Trophäe mit nach Hause nehmen darf: In den kommenden Wochen besucht ein Experten-Team der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie der Berliner Hochschule für angewandte Pädagogik die Initiative aus dem Weserbergland, um sich einen Eindruck von der Arbeit vor Ort zu verschaffen. Im Rahmen dieses Besuchs werden zum Beispiel Gespräche mit den Bündnismitgliedern geführt, zudem wird ein gemeinsamer Workshop veranstaltet. Welche der Finalisten-Bündnisse eine Auszeichnung erhalten, bestimmt eine unabhängige 18-köpfige Jury.

Die Juroren achten darauf, wie die Bündnisse Kinder in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit stellen und wie Eltern an ihrer Arbeit mitwirken können. Zudem schauen sie darauf, wie die Bündnis-Teams aus ihren Erfahrungen lernen und wie sie auch die Nachbarschaft oder die umliegende Region in ihre Arbeit einbeziehen.

Außer den Bündnissen werden bei der Preisverleihung am 13. Mai in Berlin auch Kindertagesstätten ausgezeichnet: In der Kategorie „Kita des Jahres“ stehen noch einmal 65 000 Euro Preisgeld zur Verfügung, sodass der Preis insgesamt mit 130 000 Euro dotiert ist.

Außerdem wird in diesem Jahr zum ersten Mal der Eltern-Sonderpreis vergeben.

Mehr als 1600 Kitas und Initiativen hatten sich im vergangenen Sommer um den Deutschen Kita-Preis 2019 beworben. Die neue Auszeichnung ist eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, in Partnerschaft mit der Heinz-und-Heide-Dürr-Stiftung, der Karg-Stiftung, dem Magazin Eltern, dem Didacta-Verband und der Deutschen Weihnachtslotterie.


Homepage: Eine Liste mit allen Preisträgern und weiteren Informationen finden Interessierte im Internet auf deutscher-kitapreis.de.



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