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Kita Segelhorst wird Betreuungszeit auf 15 Uhr ausweiten

SEGELHORST. Die Stadt Hessisch Oldendorf weitet die Betreuungszeit in der Kindertagesstätte Segelhorst aus. Der zuständige Ausschuss stimmt am 8. Februar ab

veröffentlicht am 26.01.2018 um 12:56 Uhr
aktualisiert am 26.01.2018 um 18:40 Uhr

Der Bedarf ist da, also wird die Betreuungszeit in der Kita Segelhorst bis 15 Uhr ausgeweitet. Foto: dpa
Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite
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In der nächsten Sitzung des zuständigen Ausschusses für Schule, Familie und Sport am 8. Februar soll beschlossen werden, dass ab dem 1. März 2018 für jeweils eine Kleingruppe in der Kinderkrippe und dem Kindergarten die Betreuungszeit auf 15 Uhr ausgeweitet wird. Ab dem neuen Kita-Jahr im August sollen die neuen Betreuungszeiten von 7 bis 15 Uhr dann für alle Kinder der Einrichtung gelten.

„Kinder, welche bereits mit einer Betreuungszeit bis 14 Uhr aufgenommen wurden, erhalten Bestandsschutz“, erklärt Fachbereichsleiterin Margareta Seibert. Heißt: Wer sein Kita-Kind derzeit um 14 Uhr abholt und die verlängerten Öffnungszeiten nicht in Anspruch nehmen möchte, kann weiterhin die Stunde eher kommen. Für alle Neuaufnahmen gilt die neue Betreuungszeit.

Einen Kindergartenplatz können wir immer garantieren; in diesem Jahr schaffen wir zudem 30 neue Krippenplätze in der Kernstadt.

Margareta Seibert, Fachbereichsleiterin

„Der Bedarf ist da. Wir haben eine klare Tendenz zur Ausweitung der Betreuungszeiten“, sagt Seibert und meint damit das gesamte Stadtgebiet. Im Herbst sei der erweiterte Betreuungsbedarf in der Kita Segelhorst angemeldet worden; daraufhin habe die Stadtverwaltung im Dezember eine Elternabfrage durchgeführt. „Diese hat ausreichenden Betreuungsbedarf ergeben. Wir erfüllen damit den Grundsatzbeschluss“, erklärt die Fachbereichsleiterin, die die Stadt Hessisch Oldendorf im Bereich der Kinderbetreuung gut aufgestellt sieht. „Einen Kindergartenplatz können wir immer garantieren; in diesem Jahr schaffen wir zudem 30 neue Krippenplätze in der Kernstadt.“

Die Betreuungszeiten würden von Einrichtung zu Einrichtung variieren; wer kürzere Betreuungszeiten als künftig in Segelhorst in Anspruch nehmen wolle, könne das Kind in einer anderen Einrichtung im Stadtgebiet unterbringen, in der es zum Beispiel lediglich bis 13 Uhr betreut werde. Seibert betont, dass es keine Kita für nur einen Ort gebe. Natürlich sei die Nähe zum Wohnort ein Kriterium; aber gebe es eben noch mehr Kriterien, die bei der Vergabe eines Kindergarten- oder Krippenplatzes eine Rolle spielten. Die Fachbereichsleiterin spricht daher von einer „Einrichtung im zumutbaren Umkreis“, in die das Kind gehen könne.

Dass es – zwar noch nicht formell, so doch planerisch – gelungen ist, die Betreuungszeit in der Kita Segelhorst erhöhen zu können, schreibt sie den dortigen Strukturen zu. In der Kita Segelhorst stehen 15 Krippenplätze und 25 Kindergartenplätze zur Verfügung. „Bei Kleingruppen brauchen wir eine Rufbereitschaft in der Einrichtung“, erklärt die Fachbereichsleiterin. Nicht in jeder Kita sei dies so einfach möglich umzusetzen. Zudem brauche man eine gewisse Anzahl an Kindern, damit die Kita wirtschaftlich arbeiten könne.

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