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Bei Schwerpunktwehr fehlt Nachwuchs / Es wird immer schwerer, die jungen Leute zu halten

Kinderfeuerwehren lösen das Problem nicht

Hessisch Oldendorf (ah). Höfingen hat eine, Barksen auch, Kleinenwieden ebenfalls – insgesamt sind es 14 Jungen und 22 Mädchen in den drei Hessisch Oldendorfer Kinderfeuerwehren. Auch in Fischbeck, in Rohden sowie in Segelhorst leisten mittlerweile 19 Jungen und neun Mädchen Dienst auf Probe. Die Gründung der nächsten Kinderfeuerwehr dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein.

veröffentlicht am 23.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:41 Uhr

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Wie sieht es in der Schwerpunktwehr aus, in der die Aktiven um Ortsbrandmeister Thomas Zacher vom Steinbrinksweg aus in jedem Jahr viele Einsätze fahren müssen? Wie im Vorjahr zählt die Jugendfeuerwehr 13 Mitglieder, darunter drei Mädchen, ein Kind mit Migrationshintergrund, nur ein Junge ist über 14 Jahre alt. Bei 178 Mitgliedern in den 16 Jugendwehren im Stadtgebiet liegt sie noch über dem Durchschnitt. „Damit unsere aktivste Wehr angesichts der demografischen Entwicklung so schlagkräftig bleibt, wünsche ich mir weiterhin solch eine gute Jugendarbeit“, erklärt Bürgermeister Harald Krüger.

Selbst wenn die 13 Kinder und Jugendlichen jeden Freitag von 18 Uhr bis 20 Uhr hoch motiviert bei der Sache sind, weiß Jugendwart Moritz Gaida doch auch um das Problem, dass Nachwuchs fehlt. „Wir müssen Kinder möglichst früh an die Feuerwehr heranführen“, betont er. Mit zehn Jahren können sie Mitglied in der Jugendwehr werden. „Da sind viele schon fest in Sport- oder Musikgruppen eingebunden und haben keine Zeit für weitere Aktivitäten“, weiß Gaida.

„Die Demografie wird uns auch insofern treffen, als es immer schwerer wird, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr zu halten, bis sie in den aktiven Dienst wechseln“, sagt Ortsbrandmeister Thomas Zacher. Haben sie die Schule abgeschlossen, studieren sie oder verlassen auf der Suche nach einem Arbeitsplatz ihre Heimatorte. Nicht zum ersten Mal werde daher das Thema Gründung einer Kinderfeuerwehr bei der nächsten Kommandositzung diskutiert. Wer das Amt des Kinderfeuerwehrwartes ausüben könnte, sei noch offen.



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