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Keine Bibel-Geschichte im Kindergarten? Stadt erklärt sich

Hessisch Oldendorf (ch). Sollen Kinder den Nikolaus für eine Erfindung von Coca Cola und Weihnachten für einen Werbegag der Handelskette Media-Markt halten? Eltern in Hessisch Oldendorf sind empört, weil die Stadt verboten hatte, im Kindergarten Haddessen weiter biblische Geschichten vorzulesen. Die Kommune nimmt nun Stellung:

veröffentlicht am 26.01.2012 um 16:08 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:41 Uhr

Kinder
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Hessisch Oldendorf (ch).  Sollen  Kinder den Nikolaus für eine Erfindung von Coca Cola und Weihnachten für einen Werbegag der Handelskette Media-Markt halten? Eltern in Hessisch Oldendorf sind empört, weil die Stadt verboten hatte, im Kindergarten Haddessen weiter biblische Geschichten vorzulesen.  Die Kommune nimmt nun Stellung:

In einer Pressemitteilung erklärt Bürgermeister Harald Krüger, dass in den kommunalen Kitas in Hessisch Oldendorf „jetzt und auch in Zukunft“ entsprechend dem Grundsatz der Gleichbehandlung und keine konfessionell orientierte Erziehung stattfinden solle. Grundlage der städtischen Entscheidung ist der niedersächsische Orientierungsplan für Elementarpädagogik.

Keine konfessionell orientierte Erziehung, Gleichbehandlung und Religionsfreiheit – diese Begründung kann auch der Superintendent des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg, Andreas Kühne-Glaser, unterschreiben: „Die Pressemitteilung ist in Ordnung“, findet er. Man wolle nicht missionieren und die Kirche wolle sich nicht in einen staatlichen Kindergarten reindrängen. Wichtig sei es jedoch, den Kindern zu vermitteln, woher die Tradition des Zusammenlebens in der Gesellschaft komme.

In der Pressemitteilung heißt es:  „Kinder lernen im Kindergarten verschiedene Bräuche und Rituale kennen (...)“. So könnten muslimische Kinder erfahren, wie Christen Weihnachten feiern, jüdische Kinder würden über Sabbat berichten, christliche Kinder im Kindergarten das muslimische Zuckerfest feiern. Ist also die ganze Aufregung umsonst, dreht sich die Debatte um ein? Nicht ganz, sagen Kühne-Glaser und Pastor Matthias Voigt. Eine entscheidende Frage werde in der Pressemitteilung nicht beantwortet: „Wie sollen die religiösen Traditionen und Bräuche vermittelt werden?“

Die Antwort lesen Sie in der Dewezet.



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