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Antrag auf Geschwindigkeitsbegrenzung abgelehnt

Kein Tempo 30 vor der Kita

ZERSEN. Lange hat der Ortsrat dafür gekämpft, doch nun ist klar: Vor dem Kindergarten in Zersen wird keine Tempo-30-Zone eingerichtet. Nach einer Prüfung der Verkehrssituation vor Ort hat der Landkreis so entschieden.

veröffentlicht am 26.09.2018 um 14:23 Uhr

Für die Kreisstraße vor der Zersener Kita hatte der Ortsrat eine Tempo-30-Zone gefordert. Foto: wft
Jens Spickermann

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Weil es an der Kreisstraße vor der Kita „Rappelkiste“ keinen Gehweg gibt, entstünden für ein- und aussteigende Kinder gefährliche Situationen, lautete die Begründung für den Antrag auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Anstatt einer sicheren Ausstiegsmöglichkeit gebe es an der einen Straßenseite einen Graben, an der anderen einen Zaun. Erlaubt ist an der Straße Am Blutbach Tempo 50.

Prinzipiell ist es möglich, an Hauptverkehrsstraßen vor Kindergärten oder Schulen eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen. Voraussetzung ist aber, dass die entsprechende Einrichtung einen direkten Zugang zu der Straße hat oder in deren Nahbereich ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit vielen ein- und aussteigenden Kindern und Pulkbildungen besteht. Beide Voraussetzungen sieht der Landkreis aber als nicht gegeben an, teilt die Stadt Hessisch Oldendorf mit, die den Antrag weitergeleitet hatte.

Mitarbeiter des Landkreises haben vor Ort den Verkehr begutachtet, außerdem wurde durch Messgeräte die Anzahl der vorbeifahrenden Autos ermittelt. Dabei sei festgestellt worden, „dass der Ziel- und Quellverkehr zu keinen kritischen Begleiterscheinungen führte“, schreibt die Stadt. An zwei Tagen sei insgesamt lediglich ein Kind zu Fuß über die K 86 zum Kindergarten gebracht worden. Die meisten Eltern hätten hingegen die direkte Zufahrt zum Kindergarten genutzt. Die Verkehrsdichte auf der Kreisstraße sei außerdem äußerst gering: Der Landkreis habe ermittelt, dass zwischen 6 und 9 Uhr morgens durchschnittlich 25 Fahrzeuge pro Stunde an dem Kindergarten vorbeifahren.

„Das müssen wir so hinnehmen, da können wir jetzt nichts mehr machen“, sagt dazu Ortsbürgermeister Dr. Dieter Claus.



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