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Landkreis lehnt Wunsch nach Straßenquere erneut ab

Kein Übergang zum Netto

HEMERINGEN. In Höhe des Netto-Marktes würde der Ortsrat gern einen sicheren Überweg für die Hemeringer sehen. Einen entsprechenden Antrag stellten die Politiker bereits in der Sitzung im November. Nun verlas Ortsbürgermeister Klaus Brzesowsky die Antwort aus der Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Ortsrates und die klang für den einen oder anderen ziemlich bekannt – eine Ablehnung dieses Vorschlags bekam der Ortsrat nämlich bereits 2014 zu hören.

Autor

Maike Lina Schaper Volontärin zur Autorenseite

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Schon damals hatten sich die politischen Vertreter für einen sicheren Übergang eingesetzt. Zu dieser Zeit stand dort zwar noch kein Discounter, Arzt und Apotheke waren aber schon zu finden und zogen auch vor einigen Jahren die Hemeringen über die Straße.

Die Ablehnung für den Bau einer Straßenquere begründet der Landkreis, der für die Straße zuständig ist, damit, dass die Stelle unpassend sei. Wegen der notwendigen Abbiegeradien der Liefer-Lkw zum Verbrauchermarkt müsste sie überfahrbar gebaut werden. Das wiederum brächte für Fußgänger keine Sicherheit. Eine mit einem Hochbord eingefasste, sichere Überquerungshilfe könnte erst weit entfernt von der Zufahrt zum Verbrauchermarkt angelegt werden. Da Fußgänger aber „umwegempfindlich“ seien und eher den direkten Weg nehmen würden, erscheine eine entfernt angelegte Überquerungshilfe aus der Sicht der Verwaltung nicht zielführend. Trotz dieser Antwort resigniert Ortsbürgermeister Brzesowsky nicht: „Wir haben zweimal Anlauf genommen und zweimal hat es nicht geklappt. Aber wir bleiben dran.“

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