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Kampf gegen Energiefresser

Hessisch Oldendorf (pj). Zum Auftakt des Energiesparforums verwies Bürgermeister Harald Krüger darauf, dass die Stadt seit nunmehr drei Jahren wesentlichen Energiefressern den Kampf angesagt hat. Das Konjunkturpaket II macht es möglich, dass Schulgebäude, Turnhallen und Kindergärten saniert werden können. Die vorläufige Bilanz:

veröffentlicht am 01.02.2011 um 09:49 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

Harald Krüger
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Hessisch Oldendorf (pj). „Heute investieren, um morgen zu sparen“, wie das geht, das wollen die Veranstalter des dritten Energiesparforums und die beteiligten Firmen den interessierten Besuchern der Messe vermitteln. Der Schirmherr, Bürgermeister Harald Krüger, konnte bereits mit Erfolgen aufwarten. Die Stadt habe 2008 den Kampf gegen Energiefresser aufgenommen und könne heute bereits einen um 40 000 Euro geringeren Energieaufwand verzeichnen.

Vor drei Jahren haben die Politiker beschlossen, ein Energiegutachten in Auftrag zu geben. Das Ergebnis zeigte, dass in städtischen Gebäuden wie Sporthallen, Schulen und Kindergärten energetisch einiges im Argen lag. „Die Kommune soll Vorbild sein“, betont Harald Krüger. Entsprechend dieses Vorsatzes wurde gehandelt. Dabei kam den Verantwortlichen in Politik und Stadtverwaltung zugute, dass mit dem Konjunkturprogramm II Geld zur Verfügung stand. Im städtischen Haushalt wurde die notwendige Kofinanzierung auf den Weg gebracht und nach und nach Objekte saniert.
Der größte Energiefresser ist die Sporthalle in Fischbeck. Dort wird derzeit noch gebaut. Die Glasbausteine sind bereits durch wärmeisolierte Fenster ersetzt, die Fassade gedämmt. In der benachbarten Schule wurden Fenster und Türen ersetzt sowie die Heizungsanlage optimiert, wie Bürgermeister Krüger ausführt. Dämmung und Heizung wurden auch an der Sporthalle in Rohden, der Schule in Heßlingen verbessert. Die Kindergärten in Fischbeck und in der Hessisch Oldendorfer Hennigstraße bekamen verbesserte Heizungssysteme.
„Der Energieaufwand wurde geringer und entlastete damit den Finanzhaushalt der Stadt“, betont Bürgermeister Harald Krüger. Das Stadtoberhaupt verweist auch auf die Verringerung des Ausstoßes klimagefährdender Gase. Außerdem werden Dächer für private Investoren zur Verfügung gestellt, damit darauf Solaranlagen installiert werden können. „Das bringt zusätzliche Einnahmen für die Stadt“, freut sich der Bürgermeister.

Heute stehen beim Energiesparforum ab 19 Uhr die Themen: „Photovoltaikanlagen, Heiztechniken und Finanzierung“ auf dem Programm. Am morgigen Donnerstag geht es im Kultourismusforum des Rathauses darum, wie mit „intelligenten Stromzählern“ gespart werden kann. Am Freitag wird um 14 Uhr die Ausstellung eröffnet. Im Kultourismusforum und im Hinterhof des Rathauses zeigen 20 Firmen, was sie im Bereich Energiesparen anbieten. Die Ausstellung läuft am Freitag bis 18 Uhr und am Sonnabend von 10 Uhr bis 17 Uhr. Der Schirmherr, Bürgermeister Harald Krüger, hofft auf viele Besucher bei den Vorträgen und der Ausstellung, denn „wir sind schon gut, können aber noch besser werden“.



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