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Käferalarm in Hessisch Wolfsburg

Hessisch Oldendorf (ah). Überwältigend, hervorragend organisiert und weltoffen – so präsentierte sich die fünfte Ausgabe des VW-Veteranentreffens. Hessisch Oldendorf erlebte am Wochenende sein Sommermärchen. Nicht nur, weil mit 27 teilnehmenden VW-Hebmüller-Cabrios ein neuer Weltrekord aufgestellt wurde.

veröffentlicht am 28.06.2009 um 18:55 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 09:21 Uhr

Käfer
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Hessisch Oldendorf (ah). Überwältigend, hervorragend organisiert und weltoffen – so präsentierte sich die fünfte Ausgabe des VW-Veteranentreffens. Hessisch Oldendorf erlebte am Wochenende sein Sommermärchen. Nicht nur, weil mit 27 teilnehmenden VW-Hebmüller-Cabrios ein neuer Weltrekord aufgestellt wurde. 40 000 Gäste bestaunten die 650 ausgestellten Oldtimer made in Germany, genossen die entspannte und friedliche Atmosphäre in der Stadt und feierten miteinander. Der VW-Käfer führt Menschen aus aller Welt führt mitten im Weserbergland zusammen, hebt Sprachbarrieren auf, zaubert in Hessisch Oldendorf ein Wir-Gefühl hervor. Die Ausstellung der Fahrzeuge und der Ersatzteile in historischer Umgebung wird begeistert aufgenommen. Beeindruckt kehren viele von der Führung durch die VW-Sammlung der Familie Grundmann zurück. „Absoluter Wahnsinn“, brachte es der Kalifornier Chris auf den Punkt und strahlte mit den rund 1500 Besuchern an der Großenwiedener Fähre um die Wette. Dort warteten die Zuschauer stundenlang, um die Fahrzeuge zu sehen, die zu Land und zu Wasser ins Weserdorf kamen und dort überzusetzten – fröhliches Fachsimpeln mit den Fahrern inklusive. Auf der nördlichen Weserseite fuhren die Kultautos über die Hohensteindörfer Richtung Auetal, um sich auf dem Parkplatz der Rehrener Fast-Foot-Kette einer Prüfung zu stellen. Durch das Schaumburger Land ging es weiter Richtung Weserfähre zum Schnittpunkt in Großenwieden. Eine weitere Route führte sie durch die Sonnentaldörfer über Schloss Schwöbber Richtung Rinteln. Zu Wasser starteten in Hameln zeitgleich die Schwimmwagen, die in Großenwieden an Land fuhren.  Zur Prämierung der Fahrzeuge am Sonntagmittag ist die Innenstadt rappelvoll – alle wollen noch ein wenig Käferstimmung tanken und die Sieger feiern. Einen Pokal für die weiteste Anreise erhalten die Neuseeländer, der Publikumslieblingspreis geht an das blaue Karmann Ghia-Cabrio eines Norwegers. Den Ehrenpreis der Stadt Hessisch Oldendorf überreicht Bürgermeister Harald Krüger Jürgen Grendel für seinen VW-Dannenhauer-Stauss Baujahr 1953. Die Prämierten betonen: „In vier Jahren kommen wir wieder hier her.“ Und dann applaudieren alle tosend für einen, der mit diesem Wochenende Stadtgeschichte geschrieben hat: Traugott Grundmann.

 

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